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Pinterest für Blogger: Von 5.000 auf 50.000 Besucher pro Monat [plus Anleitung!]

Pinterest für Blogger: Von 5.000 auf 50.000 Besucher pro Monat [plus Anleitung!]

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Pinterest für Blogger – lohnt sich das nur, wenn man in den Bereichen Mode, DIY und Mama-Life-Hacks unterwegs ist?

Mitnichten!

Obwohl ich mich nicht auf Pinterest spezialisiert habe, werde ich immer wieder gefragt, wie ich denn Pinterest einsetze. Zumal ich mit Pinterest meine Blogreichweite innerhalb eines halben Jahres verzehnfacht habe!

Oder ich wurde gefragt: Kannst du das schnell mal auf Pinterest teilen? Auf Pinterest teilst du nicht eben schnell einen Beitrag wie auf Facebook, Instagram und Co. Damit du dort erfolgreich bist, braucht es etwas Planung und Strategie.

Deshalb gibt es heute neben den Artikeln wie du deinen Blog startest und in die Blogroutine findest den wahrscheinlich nützlichsten Artikel auf diesem Blog.

Nämlich alle Infos rund um Pinterest für Blogger. Plus: die genaue Anleitung, wie auch du es als Bloggerin schaffen kannst, erfolgreich strategisch zu pinnen!

Inhalt: Pinterest für Blogger
Meine Erfolgsgeschichte mit Pinterest als Bloggerin
Was ist Pinterest überhaupt?
Wer kann Pinterest für den Blog nutzen?
Wofür eignet sich Pinterest nicht so gut?
Wie findest du heraus, ob Inhalte aus deinem Blog auf Pinterest zu finden sind?
Warum solltest du Pinterest als Bloggerin nutzen?
Wie viel Zeit musst du aufwenden um als Blogger Pinterest zu nutzen?
Pinterest für Blogger/innen oder Unternehmensblogs: Die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung
Du willst zum absoluten Pinterest-Profi werden?

Meine Erfolgsgeschichte mit Pinterest als Bloggerin

Pinterest ist mir – wie so vieles – eigentlich unabsichtlich passiert. Es begann damit, dass ich für meinen frauenmut-Blog die Zahlen auslas.

Mir fiel auf, dass verhältnismäßig viele Nutzer/innen über Pinterest auf meinen Blog kamen. Zwar hatte ich einen privaten Pinterest-Account aber dort nie aktiv etwas geteilt!

Was war passiert? Jemand hatte den Link eines Artikels zu meinem Blog “gemerkt”, wie es so schön auf Pinterest heißt und dieser hatte sich viral verbreitet.

Ich begann also, mich mit Pinterest auseinanderzusetzen, Pins zu erstellen und mehr oder weniger regelmäßig zu pinnen und brachte fortwährend Traffic auf meinen Blog.

Dabei war vor allem Caroline Preuss, die Pinterestqueen eine Riesenhilfe. Auf sie werde ich aber am Ende des Artikels noch zurückkommen!

Erst als ich mich 2019 selbstständig machte, begann ich richtig strategisch zu pinnen.

Der Grund war Frauen verstehen, mein zweiter Blog, den ich endlich monetarisieren wollte. Mein Ziel war es, als Bloggerin mit Affiliate-Marketing und Kooperationen eine solide Einnahmequelle aufzubauen.

Dazu brauchte ich erst einmal Traffic!

Frauen verstehen hatte ich im Mai 2018 gegründet. Bis im Februar 2019 hatte ich vier bis fünf einsame Artikel online, die mir monatlich anfangs 5000, später nur noch 2-3000 Besucher/innen brachten.

Ich begann ab Februar 2019 verstärkt Artikel zu schreiben, kaufte mir das Planungstool Tailwind für Pinterest* und pinnte ab sofort strategisch.

Wie sich das Ganze entwickelte, siehst du hier:

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So habe ich die Reichweite meines Blogs mit Pinterest gesteigert: die Zahlen

 

Die Zahlen haben sich von Februar 2019 bis August 2019 mehr als verzehnfacht!

Klar spielte da auch die Suchmaschinenoptimierung mit rein, jedoch bekomme ich nur etwa 10-20 % meines Traffics über Google, den Rest über Pinterest.

Was ist Pinterest überhaupt?

Pinterest wird oft den Social-Media-Kanälen zugeordnet. Daher kommt auch der Irrtum, man könne auf Pinterest mal eben schnell etwas teilen.

In Wahrheit ist Pinterest jedoch eine Suchmaschine. Im Gegensatz zu Texten wie bei Google ist es eine Suchmaschine für Bilder.

Du kannst aber nicht nur ausschließlich Bilder pinnen. Auch wenn es auf dieser Website keine Bilder gibt, kannst du dir einen Link zu einer Website merken. Das heißt, einen Link auf einer deiner Pinnwände speichern.

Wer kann Pinterest für den Blog nutzen?

Zusammenfassend: Jede(r), die oder der auf der Website tolle Inhalte bzw. gute und nützliche Artikel hat. Wenn du also bisher schon Content-Marketing genutzt hast, ist Pinterest DEIN Tool!

Wenn du in den Bereichen Mode, Kosmetik, Kinder/Familie, Reisen, DIY (Basteln etc.) oder Gesundheit oder Fitness bloggst, solltest du Pinterest unbedingt nutzen, wenn du deine Reichweite massiv steigern möchtest!

Aber auch für alle anderen Bereiche gilt – es gibt fast nichts mehr, was es auf Pinterest nicht gibt.

Du findest dort mittlerweile viele Pins zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Business und Finanzen, Coaching …

Tipp: Suche einfach mal auf Pinterest, ob es zu deinem Thema bereits Inhalte gibt!

Wofür eignet sich Pinterest nicht so gut?

Ich habe die Pinterest-Weisheiten nicht mit dem Löffel gefressen, doch als Bloggerin schon viel ausprobiert.

Was meiner Meinung nach nicht so gut funktioniert, ist, einfach auf deine Website, z. B. auf die Startseite zu verlinken.

Auch solltest du es unterlassen, zu häufig direkt auf einen Shop oder auf eine Verkaufsseite zu verlinken (z. B. wenn du als Affiliate dein Geld verdienst).

Leute sind auf Pinterest um sich inspirieren zu lassen oder schnell eine Lösung zu finden (z. B. für eine Bastel- oder Outfitidee). Das heißt, sie haben eher keine Kaufabsicht!

Pinterest erlaubt die Verbreitung von einigen Affiliate-Links gar nicht und du läufst Gefahr abgestraft zu werden. Das kann bis zur Sperre deines Accounts führen!

Grundsätzlich sollte ein Pin immer zu einem Artikel oder zu einer Seite mit Mehrwert führen. Das heißt du solltest Pins immer als Teaser sehen, der richtig Lust auf den genialen Artikel dahinter macht.

Was natürlich schon funktioniert, ist zu einem Artikel auf deinem Blog zu verlinken, in dem du dann ein Produkt oder eine Dienstleistung bewirbst. Damit verdiene ich einen großen Teil meines Geld als Bloggerin und eine hohe Reichweite ist hier natürlich Gold wert!

Wie findest du heraus, ob Inhalte aus deinem Blog auf Pinterest zu finden sind?

Um zu erfahren, ob du bereits Traffic über Pinterest bekommst, solltest du erst einmal dein Analysetool checken.

Bei Google Analytics findest du deine Zahlen unter Akquisition/Soziale Netzwerke.

Bekommst du Traffic über Pinterest, obwohl du dort noch nie etwas von deiner Website gepinnt hast, kannst du mit folgendem Link checken, ob dort schon Pins zu deiner Website exisiteren.

https://www.pinterest.at/source/DOMAIN

DOMAIN musst du durch deine eigene Website ersetzen!

Bei mir sieht der Link zum Beispiel so aus:

https://www.pinterest.at/source/ines-fritz.at

Pinterest wirft dir nun alle Pins aus, die zu deiner Website verlinken, auch wenn du diese gar nicht selbst erstellt hast.

Warum solltest du Pinterest als Bloggerin nutzen?

Weil du SOFORT und KOSTENLOS Traffic auf deinen Blog bringen kannst.

Während die Suchmaschinenoptimierung für Google und Co. langfristig ist und du oft erst nach Monaten oder Jahren Erfolge siehst, kannst du mit Pinterest schon von Anfang an Tausende Leser/innen monatlich auf deinen Blog bringen.

Bei meinem Blog Frauen verstehen hatte ich bereits in den ersten paar Tagen soliden Traffic und lag im ersten Monat bei 5.000 Nutzer/innen. Das ist für einen brandneuen Blog und ohne bezahlte Werbung zu schalten, schon eine nette Zahl und hat mich motiviert, weiterzumachen!

Natürlich kommt es stark auf den Bereich an, in dem du bloggst und wie viel Mitbewerb du hast!

Mit meinem Businessblog (also diesem hier) erreiche ich bei Weitem (noch) nicht so viele Nutzer/innen wie für Frauen verstehen. Mein Blog frauenmut liegt irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden Blogs, obwohl ich dafür nur unregelmäßig und nicht strategisch gepinnt habe.

Pinterest ist also der perfekte Kanal, um einfach, schnell und kostenlos Traffic auf deine Website zu bringen. Sofern du dich ein bisschen damit auskennst und eine ausgeklügelte Strategie verfolgst.

Nun wirst du dich fragen, wieviel Zeit du dafür aufwenden musst?

Wie viel Zeit musst du aufwenden um als Blogger Pinterest zu nutzen?

Als Blogger ist es wichtig, täglich, mehrere eigene und fremde Pins über den Tag verteilt zu pinnen.

Wenn du händisch pinnst, wirst du wahrscheinlich täglich ca. 1-2 Stunden deiner Zeit investieren müssen (auch am Wochenende und an Feiertagen!)

Ich nutze dafür das Planungstool Tailwind, mit dem ich in regelmäßigen Abständen die Pins einplane.

Für die Erstellung der Pins für einen Artikel mit Hilfe des Grafiktools Canva brauche ich ca. eine halbe Stunde. Um sie bei Tailwind einzuplanen, mit der richtigen Beschreibung zu versehen noch einmal 15-30 Minuten.

Außerdem plane ich ungefähr einmal im Monat fremde Pins ein, da es wichtig ist, auf Pinterest nicht nur eigene Inhalte zu teilen. Das dauert ca. eine Stunde für ein ganzes Monat.

Wenn ich also jede Woche einen neuen Artikel rausbringe und pinne, brauche ich für das Erstellen der Pins und das Einplanen fremder und eigener Pins auf Tailwind zwischen vier und fünf Stunden im Monat.

Als ich am Anfang gehört habe, dass man ca. 25 Pins am Tag pinnen sollte, war ich ehrlich gesagt ganz schön überfordert. Vor allem habe ich nirgends im Netz eine gute deutsche Anleitung gefunden, wie man Tailwind benutzt.

Darum habe ich ein Video erstellt, bei dem du Schritt für Schritt erfährst, wie du dir mit Tailwind einen Haufen Arbeit sparen kannst.

Übrigens kostet Tailwind nur etwas über 100 Euro im Jahr (wenn du gleich das Jahresabo nimmst), was für ein so praktisches und einzigartiges Tool wirklich wenig Geld ist!

Hier findest du das Video mit der genauen Anleitung: Strategisch pinnen mit Tailwind

Hier kannst du dieses Planungstool testen*: Tailwind kostenlos ausprobieren

Pinterest für Blogger/innen oder Unternehmensblogs: Die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung

Nach all der Theorie geht’s nun ans Eingemachte!

Wie kannst du Pinterest endlich erfolgreich nutzen und eine solide oder sogar virale Reichweite generieren?

Hier zeige ich dir Schritt für Schritt meine Anleitung, die ich für den Blog Frauen verstehen genutzt habe, um bis zu 50.000 Besucher im Monat auf den Blog zu bringen.

Schritt 1: Check deine Artikel auf Mehrwert

Meine ehrliche Meinung: Wenn du keine sauguten Artikel hast, brauchst du mit dem Pinnen gar nicht anzufangen.

Leute sind auf Pinterest, um Inspiration und Lösungen zu finden. Ein Tagebucheintrag über deine derzeitige Gefühlslage wird also eher nicht gemerkt und erst recht nicht geklickt werden.

Was gut auf Pinterest ankommt, sind zum Beispiel List-Posts wie “Die 3 besten Tools für dein Online-Marketing” oder “10 Freizeitaktivitäten für Familien mit Kindern bei Regenwetter”.

Schritt 2: Business-Account auf Pinterest

Für deinen Blog brauchst du ein Unternehmenskonto, dieses ist in Windeseile erstellt. Das ist wichtig, weil du nur mit einem solchen Konto deine Zahlen auslesen kannst.

Wenn du schon ein privates Konto hast, kannst du dieses in ein Unternehmenskonto umwandeln.

Ich empfehle dir, für deinen Blog entweder ein eigenes Unternehmenskonto anzulegen. Wenn du dein privates Konto nutzen möchtest, solltest du Boards, die nichts mit deinem Blog zu tun haben, auf “geheim” stellen.

Du kannst sowohl im Browser als auch in der App total unkompliziert zwischen den einzelnen Konten wechseln, daher ist es kein großer Aufwand, mehrere Konten parallel zu betreuuen.

Die komplette Anleitung gibt es hier: Pinterest Unternehmenskonto erstellen

Das Konto solltest du mit den wichtigsten Infos und Keywords zu deinem Blog versehen.

Außerdem musst du den Link zu deinem Impressum anführen und deine Website verifizieren (Anleitung). Wenn du bereits das Plugin “Yoast SEO” nutzt, geht die Verifizierung total easy vonstatten. Hierzu trägst du in WordPress bei den Einstellungen von “Yoast SEO” unter Pinterest einfach den dementsprechenden Code ein.

Schritt 3: Boards anlegen

Nun legst du auf Pinterest Boards an, die mit deinem Blog zu tun haben.

Fange mit 10-20 an, es können später noch beliebig viele dazu kommen. Pinne gleich ein paar (fremde) Pins auf diesen Boards, Pinterest schlägt dir ohnehin schon ein paar vor.

Schritt 4: Pins für Artikel erstellen

Erstelle jedes Mal, wenn du einen neuen Artikel online gestellt hast MEHRERE Pins für diesen Artikel. Diese Pins sollten sich voneinander durch den Text oder Bilder unterscheiden.

Außerdem achte darauf, dass du das richtige Format wählst! Ich empfehle und verwende selbst zum Erstellen das Grafikprogramm Canva. Dieses ist wirklich leicht zu bedienen! Die Abmessungen für Grafiken in den sozialen Medien sind alle schon voreingestellt!

Im Gegensatz zu sozialen Medien kannst du individuelle Pins für deine Artikel erstellen und nicht bloß den Artikel teilen. Das heißt, dass du die Pins mit Headlines und Beschriftungen versehen solltest, die so interessant sind, dass die Leute draufklicken!

Schritt 5: Pins für deine Blogartikel pinnen

Diese Pins müssen nun natürlich auf deinen Pinterest Boards verteilt werden.

Dazu lädst du einen Pin einfach über das “+” hoch, versiehst ihn mit einer Beschreibung und wählst die jeweiligen Pinnwände aus. Einen Pin solltest du auf allen relevanten Boards pinnen, nicht nur auf einem! Mehr als 50 am Tag solltest du übrigens nicht pinnen, da du sonst abgestraft werden könntest.

Außerdem solltest du darauf achten, die Pins, vor allem dann zu pinnen, wenn deine Zielgruppe online ist. In der Regel ist das morgens und abends. Und die Pins sollten nicht auf einmal hochgeladen werden sondern schön über den Tag verteilt.

Wenn du Tailwind nutzt, brauchst du dir um die Verteilung deiner Pins keine Gedanken machen und sparst dir sehr viel Zeit. Dort gibt es die Funktion, den sogenannten Smart Schedule. Das ist ein intelligenter Kalender, der automatisch die besten Zeiten für deine Pins vorschlägt.

Was die Verteilung deiner Pins betrifft, solltest du experimentieren. Früher wurde empfohlen, 10-20 % eigene und 80-90 % fremde Pins zu posten. Mittlerweile geht der Trend dazu, mehr eigene zu posten.

Ich persönlich pinne momentan zwischen 50 und 70 % eigene Pins und bin mit den Zahlen sehr zufrieden. Allerdings teste ich immer wieder andere Verteilungen aus!

Ready for Pinterest?

Wenn du nun mit einem riesigen Fragezeichen über dem Kopf dasitzt, sieh dir einfach meine Videoanleitung an, die ich oben schon geteilt habe: Strategisch pinnen mit Tailwind

Danach wird dir vieles sehr viel klarer erscheinen, versprochen!

Du willst zum absoluten Pinterest-Profi werden?

Wie oben versprochen, komme ich nun noch einmal auf die absolute Expertin in Sachen Pinterest zurück.

Ich bin ein absoluter Fan der Arbeit von Caroline Preuss und ohne ihre vielen Tipps und Kurse wäre mein Blog bei weitem noch nicht da, wo ich jetzt bin.

Erst durch die strategische Nutzung von Pinterest ist aus meinen Hobbyblogs ein richtiges Blogbusiness geworden. Denn ohne gute Zahlen kannst du weder potenzielle Kooperationspartner beeindrucken, noch über Affiliate-Marketing Geld verdienen!

Wenn du also Bloggerin bist und deine Zahlen endlich in die Höhe treiben möchtest, kann ich dir Caros Pinterest-Kurs wirklich ans Herz legen!

Nur über diesen Link bekommst du den Kurs stark vergünstigt, nämlich um nur 297 Euro statt 349,00 Euro netto!

Pinterest Kurs von Caroline Preuss (stark reduziert!)

Und das Beste daran: Du kannst nichts verlieren, denn wenn du nicht zufrieden bist, kannst du den Kurs innerhalb von 14 Tagen zurückgeben und bekommst den vollen Verkaufspreis zurückerstattet.

Also, hopp hopp und happy pinning! 🙂

Was denkst du darüber?

Ines Fritz