fbpx
Mit einem Blog Geld verdienen: die lukrativsten Wege!

Mit einem Blog Geld verdienen: die lukrativsten Wege!

Mit einem Blog Geld verdienen: lukrative Methoden!

zuletzt aktualisiert am 12. Juni 2024 von Ines

Mit einem Blog Geld verdienen – ich wurde schon so oft gefragt, wie das überhaupt funktioniert und was die besten Methoden sind!

Transparenz: Dieser Artikel enthält ausgehende Links und Werbung. Werbung ist mit einem * gekennzeichnet.

Dieser Blogartikel ist für dich, wenn du

  • gerade mit dem Bloggen angefangen hast und nach Möglichkeiten suchst, wie du deinen Blog monetarisieren kannst,
  • du bereits länger bloggst, dir aber die Ideen fehlen, wie du deinen Blog zu Geld machen kannst und
  • wenn du dir überlegst, mit einem Blog zu starten und wissen willst, was finanziell da so für dich drin ist.

Du erfährst außerdem

  • welche Methoden ich nicht empfehle,
  • womit ich mein Geld verdiene und
  • wie und womit du am besten durchstartest.

Bereit für die besten Wege und alle meine erprobten Tipps, wie du mit einem bestehenden oder einem neuen Blog Geld verdienen kannst? Los geht’s!

Inhalt

Wie kann man mit einem Blog Geld verdienen? Direkt und indirekte Wege

Grob gesagt, kannst du direkt oder indirekt mit deinem Blog Geld einnehmen.

Direkt heißt, dass du z. B. deine Reichweite verkaufst bzw. strategisch nutzt und Werbung machst. Das kann in Form von Kooperationen mit Firmen, Affiliate-Marketing oder Werbeeinschaltungen durch Google AdSense oder durch eine Art Tantiemen wie bei der VG Wort passieren. Zu all diesen Methoden erfährst du noch mehr.

Indirekt bedeuet, dass du nicht deine Reichweite bzw. Werbefläche verkaufst, sondern über deinen Blog auf deine Dienstleistungen oder (Online-)Produkte aufmerksam machst und so Umsatz generierst, wenn du über deinen Blog gefunden und gebucht wirst. Das heißt, dein Blog ist dein Vertriebskanal. Wenn du einen Unternehmensblog hast, verdienst du also sehr oft den Großteil deines Einkommens indirekt über den Blog.

Blog zu Geld machen: aktives und passives Einkommen

Außerdem gibt es noch eine Unterscheidung in passives und aktives Einkommen. Für das aktive Einkommen musst du aktiv was tun – haha, surprise! – während du beim passiven mehr chillen kannst.

Zum aktiven Einkommen zählen etwa: Kooperationen, Anbieten von (digitalen) Produkten und Dienstleistungen etc. Das heißt, dein Einkommen ist direkt an einen gewissen Zeitaufwand gebunden.

Passives Einkommen bedeutet, dass du nur einmal etwas einrichten musst und das Geld dann automatisch auf dein Konto fließt, wenn geklickt oder gekauft wird. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn du Affiliate-Marketing betreibst oder deinen Blog durch Werbeanzeigen wie Google AdSense monetarisiert hast.

Passives Einkommen ist also nicht ganz passiv aber unheimlich praktisch. Ich verdiene noch immer Geld mit Blogartikeln, die ich 2018 verfasst habe. Seitdem aktualisiere ich sie nur noch ab und zu. Ich habe damit also sehr wenig Aufwand.

Ein Blog kann dir Aufträge bringen und den Kontakt zu Kundinnen und Kunden herstellen. Oder er kann automatisch für dich arbeiten. Du kannst dir mit einem Blog also langfristig, z. B. durch eigene Produkte oder Affiliate-Marketing ein passives Einkommen aufbauen.

Wie viel Geld kann ich mit einem Blog machen?

Ich spreche in diesem Artikel von meinen persönlichen Erfahrungen und Erfahrungen meiner Kundinnen und Kollegen und gebe Empfehlungen ab. Das heißt, dass ich nicht alle Zahlen und Möglichkeiten in der Branche kenne – aber sehr viele.

Mit einem Blog, den du ohne Strategie startest, wirst du in den ersten ein, zwei Jahren wahrscheinlich gar kein Geld verdienen. Für die meisten Blogger wirft der Blog ein Leben lang nichts oder nur ein paaar wenige Kröten ab und bleibt somit ein Hobbyblog.

Verdienst Unternehmensblog: Wenn du einen Unternehmensblog betreibst, ist es realistisch, dass du bereits im ersten Jahr Aufträge über deinen Blog bekommst. Sobald du als Expertin wahrgenommen wirst und dir das Vertrauen der Leser verdient hast, kannst du monatlich einige hundert bis einige tausend Euro verdienen.

Mit einem Nischenblog kannst du Geld verdienen, sobald du alle relevanten Inhalte am Blog hast. Plus: Du brauchst eine gute Reichweite.

Verdienst Nischenblog: Durchschnittlich wird ein Nischenblog, wenn er langsam aufgebaut wird, nach ein bis zwei Jahren regelmäßig drei- bis fünfhundert Euro pro Monat einspielen. Hier spreche ich von einem Nischenblog, für den ab und zu gebloggt wird. Bei einem richtigen Blogbusiness, an dem du täglich arbeitest, ist mehr drin.

Für Ambitionierte, Fleißige und Überflieger gibt es immer die Möglichkeit, schneller mehr Geld zu verdienen als der Durchschnitt!

Meine Empfehlungen dafür findest du am Ende des Artikels!

Voraussetzung, damit du überhaupt etwas verdienst, ist, dass du

  • die richtige Zielgruppe ansprichst,
  • ihren Nerv triffst und sich
  • deine Reichweite kontinuierlich steigert.

Wie viele Leser brauche ich, um mit einem Blog Geld zu verdienen?

Das musst du dir für deinen Blog durchrechnen!

Ob und wieviel Geld du mit deinem Blog verdienst, ist nicht pauschal abhängig von der Anzahl der Leser, sondern

  • vom richtigen Angebot und ob du
  • mit deinem Blog genau die Leute erreichst, die sich für dein Angebot interessieren.

Nehmen wir an, du willst mit deinem Blog 5.000 Euro pro Monat verdienen.

Wenn du einen Unternehmensblog hast und ein Coaching um 1.000 Euro verkaufst und 1.000 Leute pro Monat erreichst müssen nur fünf darunter sein, die zuschlagen.

Bei hochpreisigen Produkten und Dienstleistungen dauert es erfahrungsgemäß länger, bis bei dir gekauft wird, da es mehr Berührungspunkte mit dir braucht. Es kann also sein, dass jemand schon seit einem halben Jahr deinen Blog liest und schließlich im siebten Monat bei dir kauft. Vertrauensaufbau ist hier also das A und O!

Wenn du einen Nischenblog hast und dein Angebot hundert Euro kostet, wirst du mehr Leser brauchen, als beim Beispiel oben. Wenn wir davon ausgehen, dass nur 1 % deiner Leser das Angebot kauft, brauchst du also 50.000 monatliche Leser.

Das heißt, dein Fokus muss auf Reichweitenaufbau und Conversion-Optimierung liegen.

Möglichkeiten, deinen Blog zu monetarisieren

Wie schon erwähnt, gibt es viele Wege, mit dem Bloggen Geld zu verdienen: aktiv, passiv, direkt, indirekt – aber nicht alle Wege sind gleich lukrativ für dich!

Ich werde dir bei allen Punkten dazuschreiben, ob und welche Erfahrung ich damit habe und worauf du unbedingt achten musst, wenn du diese Form der Blogmonetarisierung in Betracht ziehst.

Kooperationen (bezahlte Beiträge, Sponsored Posts)

Kooperationen für Blogger sind wohl die bekannteste Möglichkeit.

Eine Kooperation läuft klassisch so ab: Eine Firma schreibt dich an (oder umgekehrt) und du schreibst einen Blogpost bzw. machst Beiträge auf Instagram, TikTok und Co. und weist auf das Angebot dieser Firma hin.

Im Vorfeld vereinbart ihr die Eckdaten wie Umfang des Blogartikels, Laufzeit, Zeitraum und natürlich deine Bezahlung!

Diese Form der Kooperation nennt sich auch Sponsored Posts bzw. gesponserter Beitrag.

Erfahrung mit Kooperationen für Blogger

Mit einem Blog alleine wirst du es eher schwer haben, an Firmen heranzukommen. Außer, du machst Content in einer einzigartigen oder seltenen Nische. Zusätzlich brauchst du ein ausgezeichnetes Ranking mit deinen Themen bei Google.

Wenn du Influencerin bist, einen Foodbloog, Lifestyleblogs, Modeblogs etc. hast und obendrauf einen starken Auftritt auf Instagram, Youtube oder TikTok vorweisen kannst, sind Kooperationen nach wie vor extrem lukrativ!

Empfehlungen: Verdienst mit Kooperationen als Blogger

In meinen Anfängen als Bloggerin 2016 habe ich viel mehr Kooperationsanfragen bekommen als jetzt. Fast alle hab ich abgelehnt, weil die Firmen schon damals kaum was bezahlen wollten.

Du kannst deine Preise für Blogartikel gestalten, wie du willst. Ich bin dafür, sich für Arbeit bezahlen und nicht ausbeuten zu lassen.

Hier meine Empfehlungen (unterste Grenze):

  • Verlange unabhängig von deiner Reichweite und Bekanntheit mindestens 250 Euro pro Blogartikel, da es ein Contentpiece ist, in dem ein Haufen Arbeit drinsteckt.
  • Am besten ist, du rechnest dir anhand deines Stundensatzes und Zeitaufwandes aus, was du für den Blogartikel verlangst.
  • Wenn du bereits eine hohe Reichweite hast, schlag diese auf den Preis auf. Zum Beispiel 100 Euro pro 10.000 monatliche Leser.  

Werbeprogramme wie Google AdSense, Ezoic etc.

Werbung ist eine gute Möglichkeit, deinen Blog passiv zu monetarisieren und du hast das bestimmt schon bei anderen Blogs gesehen.

Du verkaufst deinen Blog dabei als Werbefläche und lässt Anzeigen ausspielen. Die Anzeigen werden automatisch ausgeliefert. Wo sie ausgespielt werden und welche Art von Werbung eingeschränkt werden soll, kannst du teilweise selbst einstellen.

Mit dem Blog Geld verdienen: Was ist bei Werbeprogrammen zu beachten?

  • Diese Formen der Werbeeinschaltungen funktionieren nicht für alle Blogs. Ich kann weder meinen Blog Frauen verstehen, noch meinen Blog frauenmut monetarisieren, weil ich auch über die weibliche Lust schreibe und diese Themen laut den Werberichtlinien nicht erlaubt sind.
  • Für diese Form brauchst du schon eine sehr gute Reichweite. Je nach Bereich würde ich sagen, geht es bei ca. 30.000 monatlichen Seitenaufrufen los, damit es sich finanziell für dich rentiert.
  • Werbung am Blog musst du mögen. Am besten testest du aus, wie viel du verdienen kannst und entscheidest dann, ob du dafür die Werbeeinschaltungen in Kauf nimmst.

Wie viel kann ich mit Google AdSense verdienen?

Du kannst vorab schon einmal schätzen lassen, wie viel du mit einem Werbeprogramm verdienen kannst.

Dafür gibst du die Anzahl deiner monatlichen Seitenaufrufe und deinen Contentbereich ein: Umsatz mit Google AdSense schätzen lassen

Beispiele für Schätzungen für verschiedene Kategorien bei 50.000 monatlichen Aufrufen (Stand: Juni 2024):

  • Bücher und Literatur: ca. 1500 Euro jährlich, das sind 125 Euro pro Monat
  • Arbeit und Bildung: ca. 2700 Euro jährlich, das sind 225 Euro pro Monat
  • Finanzen: ca. 10.900 Euro jährlich, das sind 908 Euro pro Monat

Du siehst also, es kommt stark auf die Branche an, wieviel für dich finanziell drin ist!

Kolleginnen haben berichtet, dass sie mit Ezoic ein bisschen mehr verdienen als mit Google AdSense. Es ist also einen Versuch wert, sich andere Werbeprogramme anzusehen!

VG-Wort/Literar Mechana

Eine Möglichkeit, die du vielleicht noch gar nicht kennst sind die VG Wort bzw. das österreichische Pendant, die Literar Mechana.

Bei diesen sogenannten Verwertungsgesellschaften kannst du deine Onlinetexte, also Blogartikel melden und bekommst eine Art Tantiemen ausbezahlt.

Als Blogger Geld verdienen mit VG Wort

Voraussetzungen:

  • Dein Blog muss meldefähig sein.
  • Du brauchst einen Vertrag mit der Verwertungsgesellschaft.
  • Du musst (bei der VG Wort) Zählmarken in jeden Blogartikel einbauen und neue Blogartikel Anfang des Jahres melden.
  • Deine Blogartikel müssen eine gewisse Anzahl an Aufrufen aufweisen, damit du eine Vergütung bekommst.

Die beste und einfachste Anleitung, findest du hier: VG Wort für Blogger

Literar Mechana für österreichische Blogs: Ablauf

Du schickst ein E-Mail hin und dir wird mitgeteilt, ob dein Blog meldefähig ist. Dann schießt du den Wahrnehmungsvertrag ab und bezahlst dafür einen einmaligen Beitrag.

Hier baust du keine Zählmarken ein, sondern meldest zu einem bestimmten Zeitpunkt die Anzahl deiner Artikel ein und bekommst dafür eine Vergütung.

Achtung: Wenn du Werbelinks in deinen Artikeln hast, bekommst du über die Literar Mechana keine Vergütung – bitte lies weiter unten, wie ich dieses Problem lösen konnte.

Meine Informationen sind ohne Gewähr und mehrere Jahre alt – wenn du österreichische Bloggerin bist, wende dich bitte direkt an die Literar Mechana.

Wenn du aktuellere Infos hast, freue ich mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt, dann werde ich sie ergänzen.

Meine Erfahrung mit der VG Wort bzw. Literar Mechana

Ich wollte meine Blogs vor Jahren melden und hatte mich an die österreichische Literar Mechana gewandt.

Meine Blogs Frauen verstehen und frauenmut sind grundsätzlich meldefähig, der Businessblog hier nicht.

Leider durfte ich die Blogartikel nicht einreichen, da ich in fast allen Blogartikeln Affiliatelinks eingebaut hatte. Diese werden von der Literar Mechana als werblich eingestuft und somit nicht vergütet. (Auskunft aus dem Jahr 2021).

Ich hatte davor schon einen Wahrnehmungsvertrag mit der Literar Mechana abgeschlossen.

Von österreichischen Kolleginnen hatte ich gehört, dass sie ihre Blogartikel bei der VG Wort eingemeldet hatten und damit Geld verdienten – trotz Werbelinks.

Ich habe mich also an die VG Wort gewandt und dort die Auskunft bekommen, dass ich die Artikel melden darf.

Da ich schon einen Wahrnehmungsvertrag mit der Literar Mechana hatte, war kein neuer Vertrag mit der VG Wort mehr nötig. In so einem Fall besteht ein Gegenseitigkeitsvertrag.

Das Melden über die VG Wort ergibt für mich tatsächlich auch Sinn, weil ich in Deutschland viel mehr Aufrufe habe als in Österreich.

Da ich erst jetzt, im Jahr 2024 überhaupt draufgekommen bin, dass ich meine Blogartikel melden kann, kann ich hier noch nicht über meine Ausschüttung und Zahlen berichten.

Ich werde diesen Artikel im Herbst aktualisieren, dann weiß ich mehr!

Wie viel kannst du bei der VG Wort oder Literar Mechana mit deinen Blogartikeln verdienen?

Für die österreichische Literar Mechana kenne ich leider keine Zahlen, werde aber noch nachhaken und den Artikel dann ergänzen. Falls du mit der Literar Mechana Geld verdienst, freue ich mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt!

Bei der VG Wort werden die Ausschüttungsquoten jährlich neu für das Vorjahr festgelegt.

Die Beträge lagen in den letzten Jahren zwischen 30 und 45 Euro für METIS-Texte, das umfasst auch Blogartikel.

Wenn du 25 Blogartikel meldest und die Aufrufezahlen erreichst, kannst du, wenn wir mit 35 Euro kalkulieren, 875 Euro pro Jahr mit der VG Wort verdienen.

Affiliate-Marketing für Blogger

Du bekommst einfach partout keine Kooperationen und das große Geld bleibt aus?

So ging es mir 2019 mit meinem reichweitenstarken Blog Frauen verstehen.

Ich hatte die Reichweite von 5.000 auf 50.000 monatliche Leser hochgeschraubt und dachte, nun würden die Kooperationsanfragen nur so eintrudeln!

Falsch gedacht!

Ich begann, Firmen selbst anzuschreiben und bekam eine Abfuhr nach der anderen.

Ich hab dann fieberhaft überlegt, wie ich meinen Blog denn monetarisieren könnte, wenn ich keine Kooperationen bekam und bin dann auf das Thema Affiliate-Marketing gestoßen.

Was verdiene ich mit Affiliate-Marketing?

Heute sind Affiliateprovisionen bei meinem Blog Frauen verstehen meine Haupteinnahmequelle.

Mit allen Blogs zusammen verdiene ich mit Affiliate-Marketing zwischen 300 und 1000 Euro pro Monat. (Stand Juni 2024).

Die Einnahmen schwanken sehr stark, ich habe in den letzten Jahren schon wesentlich mehr aber auch schon weniger verdient.

Mit Affiliate-Marketing habe ich sehr wenig Aufwand, es sind an die drei bis fünf Stunden im Monat.

Ich schreibe kaum neue Blogartikel. Hauptsächlich optimiere und aktualisiere ich Blogartikel. Oder ich tausche Affiliate-Links bei Bedarf aus und experimentiere mit verschiedenen Partnerprogrammen oder Herstellern von Produkten.

Diese Einnahmen will ich auf jeden Fall noch weiter hoch treiben und strategischer vorgehen.

Dafür wird es notwendig sein,

  • meinen Content zu analysieren,
  • den Mitbewerb genau unter die Lupe zu nehmen,
  • neuen Content zu machen und
  • meine Artikel auf Sale zu optimieren.

Sobald ich meine Strategie erfolgreich umgesetzt und meine Einnahmen merklich erhöht habe, werde ich dir davon berichten!

Mit dem Schreiben Geld scheffeln – Artikel oder Blogartikel verkaufen

Als Bloggerin für frauenmut wurde ich ab und zu für Artikel angefragt. So habe ich Artikel für lokale Magazine und Onlineplattformen geschrieben, die vergütet wurden.

Wenn du als Bloggerin mit dem Schreiben Geld verdienen möchtest, kannst du dich aktiv an Zeitschriften und Zeitungen wenden und bezahlte Gastartikel anbieten, die in deinen Themenbereich fallen.

Dein Blog dient dir dann als Portfolio und du musst keine Arbeitsproben mitschicken.

Eine weitere Möglichkeit ist es, für Organisationen oder größere Unternehmen Blogartikel zu schreiben. Entweder als Ghostwriterin oder Gastautorin unter deinem Namen.

Ich schreibe seit über einem Jahr die Blogartikel für den Serviceblog der Wirtschaftskammer Kärnten und ich liebe diese Arbeit.

Erstens kann ich mich meiner Leidenschaft, dem Schreiben nachgehen.

Zweitens kann ich damit Mehrwert für die Kärntner Unternehmerlandschaft stiften. Ich schreibe einfache Anleitungen und Artikel mit Mehrwert und kann meine volle Expertise dafür einsetzen.

Wenn du also auch gerne auch für andere bloggen würdest, überleg dir, mit welchen Vereinen, Organisationen oder Unternehmen du gerne zusammenarbeiten würdest und tritt aktiv an sie heran!

Was kann man mit dem Schreiben von Blogartikeln für andere verdienen?

Es kommt darauf an, wie gut du als Expertin oder Influencerin bereits bekannt bist und wie viel du einem Unternehmen oder einer Organisation bieten kannst.

Bei mir kostet ein Blogartikel, den ich für andere schreibe, zwischen 198 Euro netto bis hin zu 1400 Euro netto, je nach Anzahl der Wörter.

Enthalten sind im Preis Basis-SEO, Meta-Infos und Korrekturschleifen, bei einer umfangreicheren Recherche kommen noch Kosten dazu.

Unter diesen Beträgen arbeite ich prinzipiell nicht. Für Vereine oder gemeinnützige Organisationen würde ich etwas günstiger arbeiten, wenn der gute Zweck mit meinen Werten übereinstimmt.

Für mich ist das eine einfache Kosten-Nutzen-Zeitrechnung.

Bevor ich einen Blogartikel für andere schreibe und dafür unterbezahlt werde, schreibe ich lieber einen Blogartikel für einen meiner eigenen Blogs, mit denen ich wiederum Aufträge oder direkt Geld über Affiliate-Marketing bekommen kann.

Auch hier rate ich dir, wie schon bei den Kooperationen, mit deinem Stundensatz zu kalkulieren.

Ausnahme: Wenn du für andere Blogs, Nischenseiten oder große Plattformen schreibst, die genau deine Zielgruppe ansprechen, kann das einen großen Vorteil haben und auf deine Sichtbarkeit als Expertin oder Influencerin einzahlen. Vor allem, wenn du verlinkt wirst, also einen sehr wertvollen Backlink bekommst. Das würde ich, vor allem wenn du noch unbekannt bist und am Anfang stehst, abwägen und auch kostenlose Artikel schreiben, wenn dir diese Chance viel Sichtbarkeit bringt.

Als Blogger eigene Dienstleistungen und Produkte verkaufen

Als Bloggerin solltest du von Anfang an unbedingt darüber nachdenken, eigene (digitale) Produkte oder Dienstleistungen anzubieten!

Es muss nicht gleich ein E-Book oder Onlinekurs sein, du kannst ganz klassisch mit 1:1-Coachings starten und Beratungen für deinen Bereich anbieten.

Es ist wichtig, dass du dein Angebot immer wieder in deine Blogartikel mit einfließen lässt und jeden einzelnen Artikel als Vertriebskanal betrachtet. Gehe also immer davon aus, dass die Leute deinen Blog nicht kennen und verweise am Ende des Artikels auf dein Angebot.

Wichtig, wenn du eigene oder fremde Produkte auf deinem Blog verkaufst: Du musst natürlich wissen, wie du diese in deinen Inhalten verpackst – der Grat zwischen Blogartikel mit echtem Mehrwert und Verkaufstext ist sehr schmal!

Meine Erfahrung mit eigenen Produkten und Dienstleistungen als Bloggerin

Ich biete von Anfang an meine Dienstleistung als Content-Marketing- und Blogexpertin in 1:1-Coachings und Langzeitbetreuungen an.

Derzeit berate ich sehr niederschwellig und kostengünstig über Blog-Calls. In diesen dürfen mir Kundinnen alle Fragen rund ums erfolgreiche Bloggen stellen oder wir legen die nächsten Schritte fest, wenn sie einmal bei einem Thema nicht weiterkommen.

In meiner Blogbetreuung begleite ich Kundinnen über mehrere Wochen oder Monate. Hier erstellen wir einen Contentplan und schreiben in meinen Deep-Blogging-Sessions gemeinsam an Blogartikeln.

Wer Blogstrategie und Contentplan selbst entwickeln und dabei nicht viel Geld ausgeben möchte, kann meinen Selbstlernkurs „Bloggen für dein Business 2024“ kaufen. Hier gibt es all mein Wissen, wie du erfolgreich für dein Unternehmen bloggst, für den ganz kleinen Geldbeutel.

Ich biete auch immer wieder VIP-Betreuungen und Mentoringprogramme für diejenigen, die sich ernsthaft committen und an ihrer Sichtbarkeit und ihren Blogeinnahmen arbeiten wollen.

Diese laufen über mehrere Monate und beinhalten eine sehr engmaschige 1:1-Betreuung sowie gemeinsame Umsetzung.

Geld mit dem Bloggen verdienen: Möglichkeiten, die ich nicht nutze

Es gibt mehrere Möglichkeiten, mit deinem Blog Geld zu machen, die ich nie genutzt habe bzw. auch nicht empfehlen würde.

Natürlich entscheidest du selbst, was du machen und auf deinem Blog veröffentlichen und zulassen möchtest, doch zumindest solltest du über die Schattenseiten Bescheid wissen.

Bei den folgenden Methoden habe ich auch keine Erfahrungswerte aus der Bubble. Deshalb fällt hier die Info, wieviel man damit jeweils verdienen kann weg.

Kooperationen als Blogger: Bartergeschäfte/Bezahlung mit Produkten

Viele Firmen bieten Bloggern und Influencern eine Bezahlung in Produkten an. Diese Bezahlung in Form von Produkten nennt man auch Bartergeschäft.

Was viele nicht wissen: Wenn du als Blogger Produkte oder Reisen zur Verfügung gestellt bekommst und im Gegenzug darüber schreibst, musst du diese versteuern. Es ist so, als hättest du den Wert des Produktes als Geld erhalten und musst einen Teil davon als Steuer abführen.

Bei einem Bartergeschäft solltest du also ganz genau abwägen, ob sich die „Kooperation“ für dich lohnt.

Meine Erfahrung mit Bartergeschäften als Bloggerin

Ich habe sowohl für meine Blogs frauenmut als auch Frauen verstehen Anfragen von Firmen bekommen und sollte über diverse Produkte schreiben.

Einmal hatte über meinen Blog frauenmut eine Anfrage für einen Fruchtbarkeitstracker, das Gerät hatte einen Wert von über 200 Euro.

Für mich persönlich wäre das Gerät nicht interessant gewesen, da ich meine fruchtbaren Tage nicht kennen muss, für meine Leserinnen allerdings schon.

Ich hätte das Gerät über einen langen Zeitraum testen müssen, einen Testbericht schreiben und es dann auch noch versteuern müssen. Im Endeffekt hätte ich also 100 Euro (in Steuern) für einen Haufen Arbeit bezahlt, anstatt etwas dafür zu bekommen.

Bartergeschäfte habe ich persönlich immer strikt abgelehnt, da es sich überhaupt nicht rentiert, wie das obige Beispiel zeigt.

Bezahlung in Produkten würde ich nur akzeptieren, wenn ich zusätzlich auch einen Geldbetrag in Rechnung stellen kann oder wenn ich mir das Produkt auch selbst kaufen würde.

Als Blogger Spenden sammeln oder eine Community aufbauen

Auch deine Leserschaft kann dich direkt unterstützen.

Vielleicht ist dir beim Scrollen durch Blogs schon mal aufgefallen, dass Autorinnen um eine kleine Kaffeespende bitten.

Bist du Influencerin, Künstlerin oder Buchautorin, hast einen Verein oder bloggst für gute Zwecke? Dann können Spenden und Mitgliedschaften eine tolle Möglichkeit für dich sein, Geld zu lukrieren.

Du kannst zum Beispiel am Blog einen PayPal-Spendenbutton einbinden. Oder du baust eine Community über Plattformen wie Patreon oder Steady auf, die dich finanziell unterstützt.

Wenn du über Steady oder Patreon Spenden lukrieren willst, empfehle ich dir, transparent hinzuschreiben, was genau du mit dem Geld machen möchtest.

Beispiele:

  • Du möchtest für deinen Blog Equipment um 1.000 Euro kaufen.
  • Du möchtest deinen Blog von einem Webdesigner komplett überarbeiten lassen und brauchst dafür 2.500 Euro.

Hier kann ich übrigens nur wiedergeben, was ich selbst recherchiert habe. Ich kenne niemanden aus der Bloggerszene persönlich, der oder die von Spenden oder Förderungen durch Communitys leben kann.

Falls du diesbezüglich Erfahrungen hast oder jemanden kennst, freue ich mich sehr, wenn du mir in den Kommentaren davon berichtest!

Bezahlschranke für den Blog

Es gibt einige Blogs, deren Artikel du gar nicht lesen kannst, weil sie hinter einer Bezahlschranke liegen.

In manchen Fällen ist eine Paywall sinnvoll, wie z. B. bei Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen, für einen Blog finde ich sie unpassend.

Es liegt in der Natur eines Blogs, dass die Blogartikel für jeden einsichtig sind und für das bloße Lesen nichts bezahlt werden muss.

Was sind aus meiner Sicht die Alternativen?

Wenn du dich von deiner Community unterstützen lassen willst, würde ich , wie oben erwähnt, Spendenplattformen nutzen.

Wenn du Expertin bist, würde ich Blogartikel mit viel Mehrwert kostenlos am Blog veröffentlichen und für vertiefende Inhalte einen extra konzipierten Onlinekurs anbieten.

Backlinks verkaufen

Das Thema ist echt ein rotes Tuch für mich und vielleicht hast du damit auch schon Erfahrungen gemacht!

Je besser du auf Google gerankt sein wirst, desto mehr (unseriöse) Agenturen werden dich anschreiben.

Viele davon wollen einen Gastartikel auf deinem Blog platzieren und werden nach deinen Konditionen fragen. Diese Agenturen verdienen ihr Geld mit Linkaufbau und wollen, dass du in deinen Artikel Backlinks streust.

Unseriös sind Anfragen jedenfalls, wenn du

  • Artikel ohne Werbekennzeichnung veröffentlichen sollst oder
  • ausgehende Links als Dofollow-Links markiert werden sollten. Das kann deinem Google-Ranking massiven Schaden zufügen!

Auf diese Art von Anfragen gehe ich nicht einmal ein, sondern lösche sie direkt. Wenn die Anfragen von nachweislich unseriösen Agenturen kommen, markiere ich die E-Mails sogar als Spam.

Die Einnahmequellen meiner Blogs

Ich habe drei Blogs, mit denen ich direkt und indirekt Geld verdiene und deren Namen im Laufe des Artikels schon oft gefallen sind:

  • frauenmut, mein erster Blog ist ein sogenannter Influencerblog und enthält sehr viele persönliche Artikel sowie Tabuthemen.
  • Frauen verstehen ist mein zweiter Blog. Es ist ein Nischenblog für Männer und es dreht sich alles um Dating, Flirten und die weibliche Lust.
  • Mein Businessblog ist der Blog, auf dem du gerade unterwegs bist. Hier bringe ich Unternehmerinnen bei, wie sie richtig für ihr Business bloggen, sodass sichtbar werden und schließlich angefragt und gebucht werden.

Mein Blog frauenmut

Für meinen Blog frauenmut bekomme ich am meisten Kooperationsanfragen.

Hier habe ich mich als Bloggerin Pipa in einer Nische etabliert und werde zu diversen Frauenthemen bei Google gefunden.

Mir ist der Aufwand für Kooperationen zu hoch. Ich habe keine Lust, für zweihundert Euro einen Vertrag abzuschließen, zig Mails hin und her zu schreiben, zehn Stunden an einem genialen Blogartikel zu feilen, den Artikel freigeben zu lassen, ihn für eine gewisse Zeit am Blog lassen zu müssen etc.

Bei frauenmut verwende ich Affiliate-Links und ich habe den Blog seit 2024 bei der VG Wort angemeldet.

Ich habe auf frauenmut auch einfach zu wenig Reichweite, als dass ich für einen Artikel so viel verlangen könnte, sodass sich der Aufwand lohnt.

Dazu kommt, dass ich für frauenmut keinen Social-Media-Kanal habe, dessen Werbefläche ich mitverkaufen könnte. Wie schon erwähnt, ist es für viele Unternehmen nicht interessant, „nur“ in Blogartikeln aufzutauchen.

Mein Blog frauen-verstehen.com

Mit meinem Blog Frauen verstehen bekomme ich kaum Anfragen von Firmen.

Wenn, dann handelt es sich um Bartergeschäfte. Oder um Affiliate-Partnerschaften von Firmen, die neu und unbekannt sind, sodass sich eine Kooperation für mich nicht lohnt.

Da ich eine hohe Reichweite habe, habe ich ihn auf eigene Faust durch Affiliate-Marketing monetarisiert und seit 2024 auch durch die VG-Wort.

Mein Businessblog ines-fritz.at

Dieser Blog hier gehört zu meinem Business als Blogcoach. Hier verdiene ich passiv durch Affiliate-Marketing und meinen Selbstlernkurs „Bloggen für dein Business 2024„.

Mein Einkommen erziele ich hauptsächlich durch meine Dienstleistungen, die ich über den Blog bewerbe oder über Aufträge in meinem Netzwerk.

Du siehst also, es gibt nicht die Möglichkeit, mit dem Bloggen Geld zu verdienen. Du kannst verschiedene Wege gut miteinander kombinieren und dich ausprobieren!

Mit einem Blog Geld verdienen – FAQ

Verdient man mit einem Blog automatisch Geld?

Nein, du kassierst nicht automatisch Geld mit einem Blog. Außer vielleicht, du hast irgendwann eine so große Fangemeinde, dass dir die Leute automatisch Geld in den Rachen werfen – aber das wird eher nicht passieren. Damit Asche reinkommt, musst du deinen Blog erst aktiv monetarisieren.

Wie lange dauert es, bis mein Blog Geld abwirft?

Es kommt darauf an, wie schnell deine Blogbeiträge gefunden werden und wie hochpreisig die Produkte und Dienstleistungen sind, die du über deinen Blog verkaufst. Wenn du schon gute Inhalte am Blog hast, ihn mit Pinterest und Ads pushst und E-Books um 29 Euro verkaufst, kannst du ab Tag eins Geld damit machen. Wenn du einen Unternehmensblog hast, nur mit SEO arbeitest und ein Coaching bei dir mehrere tausend Euro kostet, wird es länger dauern.

Brauche ich für meinen Blog ein Gewerbe in Österreich?

Es kommt nicht darauf an, ob du einen Blog hast, sondern wie genau du dein Geld verdienst. Wenn Werbung am Blog ins Spiel kommt, brauchst du meistens ein Gewerbe. Alles rund um das Thema erfährst du in diesem Blogartikel: Bloggen, Gewerbe und Recht in Österreich

Fazit und meine Empfehlung

Wenn du einen Unternehmensblog oder einen Nischenblog hast, helfe ich dir in einem Blog-Call dabei herauszufinden, wie du am besten damit Geld machen kannst.

Wir schauen uns im Call dein Business und deinen Blog an. Dann sage ich dir, welche Methoden sich für dich aus meiner Sicht am besten eigenen und welche Schritte du gehen musst.

Starte, wenn möglich, mit Affiliate-Marketing

Wenn es zu deinem Business oder Blog passt, empfehle ich immer, eine passive Einkommensquelle aufzubauen!

Und zwar von Anfang an zusätzlich zu deinem etwaigen 1:1-Angebot.

Am besten eignen sich dafür Affiliate-Marketing oder eigene digitale Produkte wie Onlinekurse.

Mit Affiliate-Marketing bist du flexibler als mit Kooperationen und kannst theoretisch langfristig pro Artikel viel mehr Geld machen!

Ich habe mit einzelnen Artikeln und den darin enthaltenen Werbelinks mehr als 1.200 Euro verdient. Selten wird eine Firma bereit sein, dir das zu zahlen, außer du hast eine extrem krasse Reichweite und einen gut laufenden Social-Media-Kanal.

Damit dieses Geschäftsmodell funktioniert, musst du nicht einmal einen Blog erstellen oder dort hohe Zahlen aufweisen. Affiliate-Marketing funktioniert auch über eine Salespage oder Website, via Youtube, Newsletter und Co.! 

Was für mich auch ein großes Goodie ist: du kannst mit Affiliate-Marketing verkaufen lernen, ohne, dass du eigene Produkte hast.

Der Einstieg ins Affiliate-Marketing hat mir extrem geholfen, anschließend meine eigenen Produkte und Dienstleistungen besser zu verkaufen. Ich konnte mir dadurch alle Kniffe und Techniken aneignen und hab vieles über Verkaufspsychologie und das richtige Wording für Salestexte gelernt.

Weil das Thema so wichtig ist, habe ich ihm einen ganzen Artikel gewidmet: Affiliate-Marketing für Blogger

Was denkst du darüber?

Ines Fritz