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Content-Strategie: Mehr Kunden durch einzigartige Inhalte

Content-Strategie: Mehr Kunden durch einzigartige Inhalte

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Hast du eine Content-Strategie?

Du weißt nicht einmal, was das ist?

Eine Content-Strategie ist unerlässlich, wenn du in regelmäßigen Abständen Inhalte veröffentlichen und deine Zielgruppe erreichen willst.

Dafür  brauchst du nicht zwingend eine eigene Website. Du kannst auch auf jedem anderen Kanal (Facebook, Instagram, Youtube) strategisch posten. Dieser Artikel dreht sich jedoch hauptsächlich um die Content-Strategie rund um einen Blog, auf dem regelmäßig Beiträge veröffentlicht werden.

Ein Nachteil, wenn du keine eigene Website hast: Social Media hat so seine Launen. Es kann dir passieren, dass deine Facebook-Seite oder dein Instagram-Account von ein auf den anderen Tag gesperrt wird und all deine Bemühungen und Fans sind futsch!

Themen des Artikels

Was ist eine Content-Strategie und wie hilft sie dir?
Praxisbeispiel: Frauen verstehen – der Blog
Vorarbeit: Positionierung & Zielgruppe
Content-Strategie: Die einzelnen Schritte
Das richtige Mindset
Bestandsaufnahme und Zieldefinition
Das Herzstück der Content-Strategie: Der Content-Plan
Content-Produktion
Verbreitung deiner Inhalte
Trial-and-Error-Phase, Analyse & Anpassen

Was ist eine Content-Strategie und wie hilft sie dir?

Mit einer Content-Strategie legst du fest, welche Inhalte du für welche Zielgruppe in welcher Regelmäßigkeit auf welchen Kanälen postest und welche Ziele du damit (langfristig) erreichen möchtest.

Mit einer guten Strategie fokussierst du dich erstens und verrennst dich nicht in Details. Zweitens hilft sie dir bei der langfristigen Planung und du kannst dich rechtzeitig auf saisonale Themen und Events vorbereiten. Drittens hilft sie dir, auf Autopilot zu schalten und im Schreibflow zu bleiben!

Praxisbeispiel: Frauen verstehen – der Blog

Ich habe meinen Blog Frauen verstehen im Mai 2018 gestartet. Der Blog lief gut an (mit ca. 5000 Leser/innen bereits im ersten Monat) doch er blieb vorerst ein Hobby. Wenn ich grad Lust und Laune hatte, schrieb ich halt mal einen Artikel – bis Februar 2019 kaum mehr als eine Handvoll. Im Februar 2019 lag ich bei durchschnittlich 170 Nutzer/innen am Tag.

Ab Anfang März 2019 kümmerte ich mich dann endlich um mein vernachlässigtes Blogbaby. Ich entwickelte eine Content-Strategie. Das Ziel war es, die Reichweite bis Juni 2019 auf solide 500 Nutzer/innen pro Tag zu erhöhen.

Wenn du eine gute Strategie hast, brauchst du kein Glück und keine Wunder.

Am 24. März 2019 knackte ich die Marke von 1200 Nutzern am Tag – ich hatte mein Ziel also um mehr als das doppelte innerhalb von ein paar Wochen erreicht! Und das, ohne einen einzigen Cent für Online-Anzeigen auszugeben, Links von anderen Blogs oder Seiten zu bekommen oder Pressearbeit geleistet zu haben! Auch klassische Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram habe ich nicht genutzt.

Wie habe ich das geschafft?

Ich habe eine ausgeklügelte Content-Strategie entwickelt, ein paar Wochen lang Tag und Nacht an der Content-Erstellung gearbeitet und all mein Know-how in Sachen SEO eingesetzt.

Und damit du es weißt: Hier gibt es keine falschen Versprechen. Diese Werte kannst du weder mit allen Blogthemen, noch in dieser kurzen Zeit erreichen. Wenn du wissen willst, ob das auch für dein Unternehmen oder deinen Blog funktioniert, besprechen wir das am besten in einem kostenlosen Strategiegespräch! Schreib mir dafür eine Nachricht über das Kontaktformular und schick mir gleich den Link zu deiner Website mit!

Grundsätzlich solltest du also nicht davon ausgehen, dass du von einem auf den anderen Tag megaerfolgreich bist. Mit einer guten Content-Strategie sind erste Erfolge jedoch nach ein paar Wochen bis Monaten durchaus realistisch!

Vorarbeit: Positionierung & Zielgruppe

Bevor du die Content-Strategie festlegst, ist es wichtig, Basisarbeit zu leisten. Das heißt, deine Zielgruppe und Nische zu finden und Mehrwert zu stiften. Wie du das machst, habe ich im Artikel rund um einen erfolgreichen Blogstart erklärt.

Bitte nimm dir wirklich ausreichend Zeit, um deine Zielgruppe kennenzulernen und zu analysieren! Wer ist deine Zielgruppe? Welche Probleme und Schmerzpunkte (pain points) hat deine Zielgruppe und wie genau kannst du dabei helfen?

Du musst deinen Content so aufbereiten, dass du den Besucher/innen wirklich hilfst und Vertrauen aufbaust. Dann werden die Leute bei dir später die Lösung für ihr Problem kaufen!

Content-Strategie: Die einzelnen Schritte

Die richtige Strategie beginnt nicht am Papier sondern im Kopf.

Das richtige Mindset

Du darfst dir nicht in die Hosen machen. Du musst bereit dafür sein, Neues auszuprobieren, Kanäle zu entdecken, öffentlich zu posten und dich auf Fotos und Videos zu zeigen!

Stell dich drauf ein, dass du nicht über Nacht erfolgreich sein wirst. Du musst dich für Rückschläge wappnen und auch für Phasen, in denen du keine Lust mehr hast und alles hinschmeißen willst. (Die Strategie wird dir übrigens in deinen dunklen Stunden dabei helfen, dranzubleiben!) Mach dir bewusst, dass du dich auf einer Rüttelstrecke befindest und am Anfang auch mittelmäßige Qualität abliefern wirst. Du wirst Artikel und Videos produzieren, die dir in 2 Monaten oder 2 Jahren peinlich sein werden. (Oh Gott, frage nicht wie es mir ging!)

Lass dir helfen, damit du effizient arbeiten kannst, sei bereit zu delegieren und geh weg von der Vorstellung, alles selbst machen zu wollen. Sei bereit, auch Geld zu investieren damit du Zeit für deine Kernaufgaben hast.

Hör auf, perfekt sein zu wollen. Steck dir lieber das Ziel, dich laufend zu verbessern.

Sei fokussiert! Wenn du eine Idee hast und diese für gut befindest, bleib dran, und setze diese Idee, so gut du es kannst um. Jage nicht ständig nach neuen Ideen, am Schluss kommt sonst gar nichts dabei raus und das wäre sehr schade!

Bestandsaufnahme und Zieldefinition

Über welche Inhalte und Ressourcen verfügst du? Was kannst du verwerten und was musst du dir noch aneignen oder produzieren?

Hast du schon eine bestehende Website und dort Inhalte veröffentlicht? Wenn ja, passen diese zu deinem Thema? Gehören sie vielleicht einmal gründlich überarbeitet? Hast du (handgeschriebene) Entwürfe, Ideen und Notizen in der Schublade oder am Handy, die du verwerten kannst? Sammle alle Inhalte in einem Ordner auf deinem Computer.

Welche Social-Media-Kanäle hast du schon angelegt, wo hast du vielleicht schon einmal regelmäßig gepostet? Lohnt es sich, diese Kanäle weiterzuführen, musst du sie umbenennen, oder macht es Sinn, sie zu löschen und neu anzufangen? Wo hast du nur private Profile und musst vielleicht Business-Profile oder Fanseiten anlegen? (Eine kommerzielle Nutzung ist bei den meisten privaten Profilen auf Social Media nicht erlaubt. Das heißt, du darfst auf deinem privaten Facebook-Profil keine Werbung machen!)

Auch eine Bestandsaufnahme in Sachen Skills ist notwendig: Was weißt du rund um die Themen Online-Marketing, Bloggen, WordPress, SEO-Texten, Bildbearbeitung und Videoschnitt bereits? Schreib deine Lernfelder auf und recherchiere Kurse und Coachings, die du in nächster Zeit absolvieren wirst. Es gibt keinen Aufzug zum Erfolg, aber da und dort eine Abkürzung: Investiere lieber in qualitativ hochwertige Inhalte und bezahle Profis für ihre Arbeit, anstatt dir allerlei (unbrauchbare) Gratisschnipsel zusammenzuklauben.

Wie viel Zeit hast du für Content-Marketing zur Verfügung? Wenn du nur 3-4 Stunden pro Woche erübrigen kannst, bist du mit der Pflege eines Blogs und einem wöchentlichen Blogartikel schon gut ausgelastet. Und das gilt nur für die Zeit, in der du schon Routine entwickelt hast – anfangs ist es etwas mehr! Überlege dir also gut, wieviel Zeit du in Zukunft wirst aufwenden können.

Check deine Zahlen. Notiere dir deine Besucherzahlen der Website und deiner Social-Media-Kanäle.

Du weißt nicht, wie du diese feststellst?

Für deine Website musst du dir ein Analysetool einrichten. Ich arbeite zum Beispiel mit Google Analytics, das ist das gängigste Tool.

Auf Social-Media kannst du nur Zahlen auslesen, wenn du dementsprechende Profile und Seiten angelegt hast. Auf Facebook brauchst du eine Seite für dein Unternehmen, auf Instagram ein Business-Profil, auf Pinterest ein Unternehmenskonto.

Denn nur wenn du deine Zahlen kennst, kannst du zum nächsten Schritt übergehen: Setze dir einfache und messbare Ziele.

Im Online-Marketing werden Kennzahlen zur Erfolgsmessung auch KPI (Key Performance Indicators) genannt. Wenn du Anfänger/in bist, reicht es, wenn du dir zu Beginn sehr einfache Ziele setzt, wie etwa mehr Leser/innen für deinen Blog oder mehr Anfragen über das Kontaktformular.

Bitte bleibe auch realistisch! Um bei Google auf Platz 1 zu kommen oder 100.000 monatliche Leser/innen zu haben, braucht es sehr viel strategisches Know-how, ausgezeichnete SEO-Kenntnisse, viel Fleiß und Durchhaltevermögen!

Das Herzstück der Content-Strategie: Der Content-Plan

Der Content-Plan wird oft auch Redaktionsplan genannt. Ich führe einen minimalistischen Content-Plan für meinen Blog und benutze dafür Excel. Für jede Woche ist eine Zeile vorgesehen, in der der einzelne Blogartikel und das geplante Erscheinungsdatum angeführt sind. Setze dir also im Plan unbedingt eine Deadline, wann deine Artikel fertig sein sollen – sonst werden sie es nämlich nie!

Lege dir für die erste Phase erst einmal einen provisorischen Plan an. Dieser Plan sollte für den Blog einen Zeitraum von 3-4 Monate erfassen. Für einen einzelnen Social-Media-Kanal etwa 1-2 Monate, da du hier öfter posten wirst.

Wie oft du Beiträge bringst, ist dir überlassen und natürlich auch von deinen Ressourcen abhängig. Google mag es jedoch gerne regelmäßig und deine Leser/innen und Leser auch! Veröffentliche deine Beiträge also immer am selben Wochentag. Oder lege zumindest eine Tendenz fest. Anfang oder Mitte der Woche oder am Wochenende.

Ich empfehle dir je nach Thema anfangs mindestens alle zwei Wochen einen Blogpost zu schreiben, noch besser einen pro Woche. Du musst Beiträge auf WordPress übrigens nicht sofort veröffentlichen, sondern kannst sie bequem planen. Gerade am Anfang wirst du wahrscheinlich sehr motiviert sein und sogar mehrere Artikel pro Woche schreiben können. Mein Tipp: Komm nicht in Versuchung, sie sofort alle zu veröffentlichen, sondern teile die Artikel ein!

Sieh zu, dass du ausgehend von deinem Thema alle deine Kategorien schon in den ersten Wochen und Monaten abdeckst. Du kannst auch mehrteilige Artikelreihen und Interviews mit einplanen. Vergiss auch nicht, auf saisonale Themen einzugehen, wenn dies für dein Business relevant ist.

Schreibe für jede Kategorie mindestens einen Artikel, der der absolute Star sein soll. Diese Artikel werden auf WordPress auch Cornerstone-Artikel genannt.

Wenn du die Social-Media-Kanäle nicht zur Verbreitung deiner Blogbeiträge verwenden, sondern eine eigene Community aufbauen möchtest, solltest du für jeden einzelnen Kanal gleich vorgehen. Poste auch hier in einer Frequenz, in der du dich wohlfühlst. Auf Social Media werden Beiträge üblicherweise zwischen mehrmals pro Woche bis hin zu mehrmals täglich veröffentlicht. Auch hier gibt es entsprechende Planungstools wie Hootsuite, Planoly und Later.

Content-Produktion

Am wichtigsten dabei: Fang einfach an!

Der schönste Plan hilft dir nichts, wenn du kein Wort aufs Papier bringst. Schau auf deinen Content-Plan und zieh das Ding stur durch.

Wenn du einen Artikel schreibst, ein Video drehst oder ein Bild mit einem Text veröffentlichst, sollte dies IMMER Mehrwert für deine Leser/innen haben. Besonders deine Star-Beiträge müssen vor Tipps nur so strotzen!

Gestalte deine Beiträge so, dass sie von Menschen, die Suchmaschinen benutzen, gefunden werden. Versetze dich in deine Zielgruppe und benutze die richtigen Keywords! Zur Suchmaschinenoptimierung wird es in den nächsten Wochen noch Beiträge geben.

Natürlich kannst du mehrere Artikel vorab produzieren und das solltest du phasenweise auch! Gerade deshalb ist auch der Content-Plan so wichtig, denn du musst auch deinen Urlaub/Abwesenheit etc. mit einplanen.

Verbreitung deiner Inhalte

Um deine Beiträge dann unter die Leute zu bringen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Natürlich wird dein Beitrag erst einmal auf dem Kanal erscheinen, für den du ihn produziert hast.

Wenn du einen Blogartikel geschrieben hast, teile ihn auch auf deinen Social-Media-Kanälen. Schöpfe dabei alle Möglichkeiten aus und veröffentliche auch in deinen Stories ein kurzes Video oder Bild, dass ein neuer Artikel online ist!

Achte dabei darauf, den Leuten auch Lust darauf zu machen, deinen Artikel zu lesen! Sehr oft lese ich: “Hier mein neuer Beitrag”. Das macht mich nicht neugierig! Verfasse einen kurzen Teasertext der mit einer Frage startet und ruhig auch provokant sein darf!

Auf Facebook kannst du deinen Artikel direkt als Link teilen. Auf Instagram gibst du den Link zu deinem neuesten Artikel am besten in dein Profil, auch Bio genannt. Schreibe dann auch in den Text, dass sich der Link in der Bio befindet. Wenn du willst, dass über Instagram auf mehrere Links zugegriffen werden kann, kannst du das Tool Linktree benutzen.

Eine weitere Methode, deinen Artikel zu teilen und deine Reichweite zu vergrößern, ist das Nutzen der Bildersuchmaschine Pinterest. Das heißt, du erstellst einen Pin, der zum Artikel auf deiner Website führt.

Trial-and-Error-Phase, Analyse & Anpassen

Die Phase, in der du deinen provisorischen Content-Plan umsetzt, also deinen Content veröffentlichst, ist die Trial-and-Error-Phase.

Nutze diese Phase um dir in Ruhe anzuschauen, wie es dir bei der Content-Produktion geht und ob du genug Ressourcen zur Verfügung hast. Verfolge auch laufend deine Statistiken aus Google Analytics und aus den einzelnen Social-Media-Kanälen. Nimm dir Zeit, dich mit deiner Arbeit und den Analysetools vertraut zu machen!

Sobald du schon eine Zeit lang Beiträge veröffentlicht hast (ich empfehle 3-4 Monate bzw. 10-20 Blogartikel) kannst du dich an die ersten Auswertungen machen.

Laufen bestimmte Blogartikel wesentlich besser als andere? Woher kommen deine Blogleser/innen, von Google oder Social Media? Wann liest deine Zielgruppe deine Beiträge?

Wie geht es dir bei der Produktion? Ist die Frequenz für dich stimmig? Überfordert oder unterfordert dich das regelmäßige Produzieren von Content? Vielleicht macht dir das Ganze auch gar keinen Spaß, bringt aber Erfolg? Dann überlege, ob du die Content-Produktion nicht lieber auslagerst!

Passe deine Strategie dementsprechend an und lege nun den weiteren Content-Plan fest! Produziere mehr von den Inhalten die gut ankommen. An dieser Stelle kannst du deine veröffentlichten Blogartikel auch noch einmal überarbeiten, wenn Leser/innenfragen aufgetaucht sind und du sie so noch nützlicher gestalten kannst.

Passe auch die Frequenz der veröffentlichten Beiträge an dein persönliches Tempo an, so dass du über einen langen Zeitraum gut durchhalten kannst.

Na? Stehst du schon in den Startlöchern am Weg zu deiner persönlichen Content-Strategie?

Soll ich dich dabei unterstützen? Willst du schneller und sicherer Erfolge sehen, als wenn du das Ding alleine durchziehst?

Melde dich über mein Kontaktformular einfach für ein kostenloses Erstgespräch an und wir besprechen, wie ich dir am besten weiterhelfen kann! Schicke mir auch den Link zu deiner Website mit und gib mir Bescheid, ob ich mich telefonisch (österreichweit) oder per E-Mail bei dir melden soll!

Folge mir auf Facebook und du weißt sofort Bescheid sobald ein neuer Artikel online ist. Für exklusive Inhalte folge mir auf Instagram – dort gibt es Einblicke in meine Arbeit und echte Geheimtipps, die ich weder hier auf dem Blog noch auf Facebook teile!

Was denkst du darüber?

Ines Fritz