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Schreibblockade als Blogger – nie wieder ohne Worte!

Schreibblockade als Blogger – nie wieder ohne Worte!

Schreibblockade als Blogger: Das kannst du tun!

Eine akute Schreibblockade als Blogger – der absolute Super-GAU!

Fehlen dir auch manchmal der Plan oder Motivation und das Schreiben fällt dir total schwer?

Oder ist es für dich generell eine große Challenge, regelmäßig guten Content zu produzieren?

Hier die besten Tipps, was du als Bloggerin gegen Schreibblockaden im Akutfall tun kannst und wie du sie auf Dauer vermeidest!

Hilfe, was soll ich bloß schreiben? Tipps im Akutfall

Du solltest dringend einen Blogartikel oder Text schreiben? Dabei sitzt du aber seit Stunden vor dem leeren Dokument?

Fällt es dir schwer, dich aufs Schreiben zu konzentrieren und brauchst deshalb immer tagelang, bis einmal ein Artikel fertig wird?

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du in wenigen einfachen aber sehr effektiven Schritten sofort in den Schreibfluss kommst und deine Blogartikel gefühlt in Rekordzeit fertig schreibst, ohne dass die Qualität darunter leidet!

Dabei sind 2 Punkte wesentlich:

  • Du fokussierst dich voll und ganz auf deine Tätigkeit
  • Die Arbeit wird in kleine, logische Teilschritte zerlegt, sodass du immer weißt, was du gerade tun musst und deine Konzentration nicht verlierst.

Schritt 1: Volle Konzentration aufs Schreiben

Sei bitte erst mal ehrlich zu dir selbst: Schreibst du wirklich konzentriert an deinen Blogartikeln?

Oder surfst du parallel dazu auf Youtube, checkst dein Handy oder hast den Fernseher laufen? Wie ich … *hust*

Wenn du dich ständig ablenken lässt, wirst du viel länger brauchen, um mit deinem Blogpost fertig zu werden.

Falls du überhaupt fertig wirst.

Vielleicht geht es dir ja wie mir und du versumpfst allzu schnell in den Weiten des Internets. Das Schreiben verschiebst du dafür locker-lässig auf den nächsten Tag und redest dir ein, dass du dich heute einfach schlecht konzentrieren kannst.

Hier hilft die Pomodoro-Technik!

  • Schalte jede (!) Ablenkung aus, schließe alle (unnotwendigen Browser-)Fenster. Ich stelle mein Handy dafür in den Konzentrationsmodus, sodass mich nur dringende Anrufe erreichen.
  • Stell dir einen Wecker oder eine Stoppuhr auf 45 Minuten.
  • Schreib! Und zwar wirklich. Guck nicht doof in die Luft, hol dir nichts zu trinken und geh auch nicht aufs Klo. Alles, was du in der nächsten dreiviertel Stunde machst, ist es, Wörter in die Tastatur zu klopfen!

Bitte probiere diese Methode unbedingt aus, wenn du sie noch nicht kennst!

Du wirst staunen, was in 45 Minuten alles möglich ist, wenn du dich nicht ablenken lässt.

Solltest du aufgrund von anderen Ideen und Gedanken abgelenkt sein, leg dir einen kleinen Notizblock zurecht, die du sofort niederschreibst.

Wenn es dir schwer fällt, dich zu konzentrieren, bist du übrigens nicht schuld daran! Wir haben es aufgrund von Smartphones, Social Media & Co einfach verlernt!

Das Gute daran: wir können es wieder lernen, indem wir es üben! Wenn du dich zum Thema einlesen willst, empfehle ich dir dieses unverzichtbare Buch und Standardwerk: *Konzentriert arbeiten von Cal Newport.

Halte dir auch vor Augen: Warte niemals auf Motivation oder einen besseren Zeitpunkt, in dem du „kreativer“ bist.

Bis auf wenige Ausnahmen musst du lernen, jederzeit auf Knopfdruck kreativ zu sein. Die Motivation kommt MIT dem Schreiben und Arbeiten – nicht umgekehrt!

Schritt 2 (Variante): Einfach drauf los schreiben!

Viele Autorinnen und Autoren empfehlen, den Gedanken und Worten freien Lauf zu lassen.

  • Du darfst dir nichts verbieten und richtest dich weder nach Strukturen, noch Vorgaben.
  • Während du schreibst, machst du keine Korrekturen und konzentrierst dich auch nicht auf perfekte Sätze und Formulierungen.
  • Wenn der Rohtext fertig ist, strukturierst du ihn, versiehst ihn mit Überschriften und Zwischenüberschriften.

Diese Technik wende ich nicht an, wenn ich Blogartikel von Grund auf neu schreibe.

(Dafür aber bei meinen vielen angefangenen Fantasyromanen. Die aus diesem Grund auch wahrscheinlich nie fertig werden.)

Allerdings habe ich in meinem WordPress-Backend sehr wohl Entwürfe ohne Gliederung für Blogartikel, weil ich Geistesblitze immer sofort notiere. Dabei kann durchaus schon etwas Text zusammenkommen. Persönlich finde ich es schwieriger, einen vorhandenen Text zu strukturieren als erst die Struktur zu erstellen und dann den Text zu schreiben. Meistens lösche ich im Nachhinein dann auch noch sehr viel, weil es letztlich nicht mehr reinpasst.

Variante Schritt 2: Erst Struktur, dann Text

Das ist meine bevorzugte Variante, die ich bei jedem neuen Blogartikel anwende.

Ich finde es viel einfacher, eine vorhandene Struktur zu „befüllen“ und kann mir so auch sicher sein, nichts Wichtiges zu vergessen.

  • Überlege dir im ersten Schritt alle Überschriften und Zwischenüberschriften. Ich mache das gerne händisch auf einem Blatt Papier. Notiere dazu jeweils ein paar Stichworte für den Text, wenn du schon Ideen hast.
  • Versieh die Überschriften mit den jeweiligen Formatvorlagen. So sieht es hübsch aus und du hast schon ein erstes Ergebnis, das dich motiviert.
  • Jetzt schreibst du den Text. Das heißt, du machst aus den Stichworten ganze Sätze. Und zwar wirklich chronologisch Überschrift für Überschrift. Überspringe kein Kapitel und lass dich nicht zu Stichworten hinreißen.

Wende für diesen Prozess die Pomodoro-Technik aus Schritt 1 an. Wechlse niemals den Tab, sondern schreibe konzentriert am Stück! Wenn du etwas nachsehen oder einen Link einfügen möchtest, markiere dir den Text, damit du es später nicht vergisst.

Schritt 3: Bilder, Links, Metadescription

In diesem Schritt kümmerst du dich um das Drumherum deines Artikels wie Formatierung, Metainfos und die richtigen Bilder.

Das ist meine persönliche Vorgehensweise:

  • Markierte Textstellen bearbeiten und Links einfügen bzw. Korrekturen vornehmen oder andere Formulierungen finden.
  • Bilder suchen, einfügen und mit Metainfos versehen
  • Meta Description schreiben.
  • Text auf SEO checken  (z. B. mit dem Plugin Yoast SEO) und gegebenenfalls Keywords öfter unterbringen.

Schritt 4: Korrekturlesen

Für den vierten und letzten Schritt lässt du am besten ein bisschen Zeit verstreichen, wenn du es dir leisten kannst und dir kein Abgabetermin im Nacken sitzt.

Ich lese meine Blogartikel oft erst einen Tag nach der Fertigstellung Korrektur und veröffentliche sie anschließend. Das finde ich wichtig, weil ich mich mit einem „frischen Geist“ dazusetzen möchte. Erstens bin ich dann konzentrierter und genauer.  Zweitens motivierter, Änderungen vorzunehmen, die die Qualität noch steigern und den Artikel perfekt machen können.

Ehrlich gesagt gebe ich mich aber auch manchmal mit 80 % zufrieden und bin einfach froh, dass der Artikel draußen ist!

Nun musst du nur noch auf „veröffentlichen“ klicken!

YEAH! You did it!

Klopf dir auch mal für deine Leistung auf die Schulter. Viel zu oft hören wir nur auf unsere innere Kritikerin, die uns vorhält, was wir alles nicht schaffen. Dementsprechend solltest du getane Arbeit auch würdigen oder sogar zelebrieren. Nur so bleibst du motiviert und wirst in Zukunft mehr von diesen Erfolgserlebnissen wollen!

Die Schreibblockade kommt immer wieder? – Langfristig produktiver werden

Wenn du immer wieder damit zu kämpfen hast, dass deine Artikel nicht oder nur verzögert fertig werden, musst du etwas tiefer graben.

Die folgenden Tipps können dir dabei helfen, auf Dauer im Schreibfluss zu bleiben.

1. Ortswechsel & Bewegung: Bei Schreibblockaden (weg-)gehen

Kennst du das? Der Geistesblitz kommt dir nicht beim Schreiben sondern beim Spaziergang. (Oder unter der Dusche oder am Klo.)

Das ist keineswegs ein Zufall! Hirnforscher bestätigen, dass unser Köpfchen für Geistesblitze immer wieder mal Leerlauf braucht. Also weg vom angestrengten Nachdenken, ab unter die entspannende Dusche!

Noch besser ist es allerdings, wenn du dich richtig bewegst, also einen ausgedehnten Spaziergang machst. Dieser ist nicht nur gut für dein Gehirn sondern auch für Körper und Geist, besonders, wenn du dich in der Natur aufhältst!

2. Diktieren statt tippen

Gerade kein Bock aufs Schreiben? Dann diktiere deinen Artikel!

Jedes Handy verfügt heutzutage über eine App, mit der du Tonaufnahmen machen kannst.

Der Vorteil: Du kannst während des Diktierens auch in der Gegend herumspazieren. Das pustet dein Hirn durch und kurbelt deine Kreativität an, wie wir nun wissen!

Sprich dein Thema aufs Band, als würdest du vor einem Publikum einen Vortrag halten oder eine Kundin coachen.

Wenn du fertig bist, transkribierst du die Aufnahme.

Es gibt Programme für die Spracherkennung, die das Gesprochene gleich in Text umwandeln.

Wenn du es dir leisten willst, kannst du dir deinen Text auch vom Transkriptionsservice oder einer virtuellen Assistenz abtippen lassen

3. Stell dir eine Belohnung in Aussicht

Was immer gut funktioniert: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Nimm dir etwas Tolles vor, wenn du mit diesem einen Artikel fertig bist.

Das kann alles mögliche sein: Eine Folge deiner Lieblingsserie, deinem Hobby nachgehen oder du kochst dir dein Lieblingsessen.

(Putzen funktioniert bei mir übrigens nicht, hab ich schon getestet.)

Natürlich sollte diese Belohnung nicht in tagelange Serienmarathons und Essorgien ausarten! Schließlich willst du ja weiterhin am Ball bleiben!

4. Tipps für Organisation und Mindset

Nicht jeder schafft es, seine Aufgaben in einem klassischen 9-5-Zeitrahmen zu erledigen und das ist auch nicht notwendig!

Probiere ein paar der folgenden Tipps aus und finde heraus, was für dich persönlich am besten funktioniert!

  • Mach einen Plan und finde in deine Routine

Das am meisten verwendete Wort auf meinem Blog ist sicher Contentplan.

Warum?

Weil er mir schon einige Mal den Hintern gerettet hat, wenn ich einfach keinen Bock hatte. Mit einem fixen Plan haust du Woche für Woche oder monatlich einen Artikel raus.

Wie du am besten an einen Contentplan herangehst, erfährst du hier: Contentstrategie für Blog oder Website

Warum funktioniert Schreiben nach Plan?

Gegenfrage: Hattest du während einer Deutsch-Schularbeit schon mal eine Schreibblockade? – Ich nicht.

Unter Druck funktionieren die meisten Autorinnen und Texter wunderbar!

Ein Contentplan funktioniert, weil du liefern MUSST. Auch weißt du schon im Vorfeld, WORÜBER du schreiben wirst.

Dein Plan sollte übrigens nicht verhandelbar sein und absolute Priorität haben.

  • Begrenze Recherche und Schreibzeit

Hältst du dich viel zu lange mit sinnloser Recherche auf?

Wenn du Bloggerin bist oder bloggende Unternehmerin, solltest du das tunlichst vermeiden.

Du weißt schon genug, in deinem Thema bist du bereits Expertin oder Experte!

Eine zu lange Recherche lässt dich unter Umständen von deinem inneren roten Faden und deiner Intuition abkommen und lenkt dich ab.

Dazu ist sie ein Zeitfresser und nimmt dir die Energie, die du später fürs Texten brauchen wirst.

Der Fokus sollte während der Contentproduktion immer auf dem Schreiben und nicht auf dem Lesen liegen!

Eigne dir ein System zurecht. Lies zum Beispiel nur die besten drei Artikel auf Google. Mach dir ein paar Notizen und dann schreib, was das Zeug hergibt!

Persönlich verzichte ich auf eine Vorab-Recherche. Ich schreibe erst meinen Artikel. Dann ergänze ich den Blogtext mit Hilfe einer Recherche, wenn überhaupt noch offene Punkte übrig bleiben.

  • Übung, Übung, Übung …

Die simple Wahrheit: Je weniger du schreibst, desto schwerer wird es dir fallen.

Je mehr du schreibst, desto leichter wird es für dich.

Eine Schreibblockade als Blogger verhinderst du langfristig durch regelmäßiges Üben – also schreib!

Du wirst schnell Veränderungen feststellen, wenn du viel schreibst. Vielleicht hast du früher tagelang an einem Blogartikel herumgedoktert, brauchst jetzt aber nur noch wenige Stunden dafür.

Halte dir daher auch immer vor Augen, dass du mit jedem Artikel besser und schneller werden wirst.

  • Hilfe von außen, wenn einfach nichts davon klappt

Fällt dir das regelmäßige Schreiben trotzdem schwer und kannst du dich nicht motivieren?

Hast du keinen Tau, was in deinen Contentplan soll und wie du in deine Routine findest?

Nimm den einfachen Weg und lass dich von mir coachen!

Im Blogcoaching gebe ich dir Tipps, wie du ohne Stress auf Dauer guten Content produzierst.

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Beitragsbild: Pixabay/kaboompics

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Ines Fritz