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Kein Geld, keine Zeit? Online-Marketing für Minimalisten!

Kein Geld, keine Zeit? Online-Marketing für Minimalisten!

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Wenn du Online-Marketing betreiben willst, speziell, wenn du Leute langfristig für dich und dein Unternehmen begeistern möchtest, braucht es ein bisschen mehr als eine schnell aufgesetzte Website und ein paar Postings auf Social Media.

Das heißt trotzdem nicht, dass du nicht auch sehr viel selbst machen kannst und somit Geld und Zeit sparst.

Gerade wenn du Gründer/innen oder Jungunternehmer/in bist, verfügst du oft über wenig Ressourcen, möchtest aber trotzdem einen hochwertigen Auftritt in der Online-Welt hat.

Wie kriegst du das alles unter einen Hut?

Hier gibt’s die Checkliste für dein minimalistisches Content-Marketing, die dir Geld und Zeit sparen wird!

1) Das richtige Mindset

Beachte drei Grundsätze, um effizient zu arbeiten.

Fang an, bevor du bereit bist. Es ist wichtig, dass du in den Flow kommst und motiviert bist, weiterzumachen. Wenn du wartest, bis du denkst, dass du bereit bist verschwendest du wertvolle Zeit. Nimm dir nicht vor, alles wissen zu müssen sondern geh raus und verbessere dich und deine Skills im Laufe des Prozesses. Konkret heißt das: Du kannst auch schon auf Facebook für dein Unternehmen posten, ohne, dass du eine WEbsite hast.

Hol dir Hilfe, sobald du es dir leisten kannst. Die Versuchung ist sehr groß, alles selbst machen und lernen zu wollen, gerade wenn das Geld noch etwas knapp ist. Gib so früh wie möglich alle Aufgaben, die dir keinen Spaß machen und Routinetätigkeiten an eine reale oder virtuelle Assistenz ab. Und investiere in Kurse und Coachings, anstatt dich damit zu brüsten, dir alles selbst beizubringen. Austesten wirst du danach noch immer selbst müssen. Alles davor ist verschwendete Zeit, die du für Kundenakquise und Strategiearbeit nutzen kannst.

Besser 90 % als gar nicht. Der Blogartikel ist noch nicht rund genug? Das Foto könnte noch nachbearbeitet werden? Geh mit deinen Inhalten raus, auch wenn du noch nicht zu 100 % zufrieden bist. Perfektionismus ist eine der größten Fallen, die dich am Vorankommen hindert.

2) Strategische Überlegungen zum Online-Marketing

Nimm dir ein Blatt Papier und skizziere deine Überlegungen zum Online-Marketing.

Gerade, wenn du Content-Marketing zu betreiben willst, solltest du strategisch vorgehen.

2.1) Auswahl des Kanals

Ein Kanal ist etwa:

  • Ein Blog auf deiner Website
  • E-Mail-Marketing
  • Facebook
  • Instagram
  • Youtube …

Du kannst auf allen Kanälen bloggen, der Vorteil, wenn du eine eigene Website hast: Sie gehört dir und du bist von keinem Algorithmus abhängig.

Wenn du ein Unternehmen führst, ist eine Website Pflicht.

Im Idealfall hast du eine WordPress-Seite und einen Social-Media-Kanal.

Für welchen du dich entscheidest, ist davon abhängig, wo deine Zielgruppe unterwegs ist und

Auch E-Mail-Marketing ist längst nicht aus der Mode – sammle so früh wie möglich E-Mail-Adressen von potenziellen Kundinnen und Kunden. Aufgrund des Datenschutzes unbedingt mit ausdrücklicher Zustimmung der Personen.

2.2) Welche Inhalte? – Contentplan

Im nächsten Schritt entscheidest du dich für die Planung der Inhalte.

Zwei Fragen sind dafür ausschlaggebend:

  • In welches Format lassen sich deine Inhalte am besten verpacken?
  • Was will deine Zielgruppe?

Wenn du Fitnesstrainerin bist, wollen die Leute Bilder und Videos von dir sehen und lange Texte werden sie eher weniger ansprechen. Orientiere dich dafür am besten bei der (erfolgreichen) Konkurrenz!

Du kannst dich jederzeit für Mischlösungen entscheiden, z. B. Videos UND Texte. Beachte dabei aber immer, wie viel Ressourcen du zur Verfügung hast – für jeden Kanal eignen sich andere Inhalte!

Leg dir eine Content-Strategie zurecht und bastle deinen Contentplan für die ersten paar Monate. Wie genau das geht, liest du hier: Content-Strategie: Mehr Kunden durch einzigartige Inhalte

Die Kurzzusammenfassung der Content-Strategie für Faule:

  • Erstelle eine Liste von möglichen Postings oder Blogartikeln und beginne mit den heißesten Themen. Die ersten paar Postings eignen sich gut dazu, dein Business zu erklären. Beantworte dabei unbedingt Fragestellungen, die in deiner Zielgruppe auftauchen und weise drauf hin, dass du die Lösung für ihr Problem hast. Beweise damit deine Expertise.
  • Überlege dir die Frequenz, also ob du mehrmals die Woche oder pro Monat posten willst. Auf Social Media empfehle ich mindestens 2 Postings pro Woche und 2 Blogartikel im Monat auf deinem Blog. Am wichtigsten ist jedoch, dass du regelmäßig Inhalte veröffentlichst. Orientiere dich dabei an bestimmten Zeiten und poste zum Beispiel immer montags und donnerstags.
  • Schreib in deiner Liste zu jedem Posting oder Artikel ein Datum. Bringe die Postings in eine logische Reihenfolge, so dass du deine Fans nicht langweilst, indem du z. B. 3x hintereinander etwas ähnliches postest.
  • Plane Zeit für die Content-Produktion ein und vermerke dies in deinem Contentplan (vorab oder laufend)
  • Überlege dir, wo du den Content verbreitest und sieh auch dafür ein Feld in deinem Plan vor (z. B. teilst du deinen Blogartikel auf Facebook, LinkedIn und erzählst in deiner Instagram-Story davon)

3) Website erstellen/Kanäle einrichten

Fange so früh wie möglich damit an, eine Website aufzubauen. Wenn du bloggen willst, empfehle ich dir dringend, dich für WordPress zu entscheiden. WordPress ist kostenlos, du zahlst nur für deine Domain und die Hostingkosten. Du brauchst dafür auch keine Programmierkenntnisse!

Die Anleitung, wie du zu einer eigenen Website auf WordPress (mit oder ohne Blog), auf der du bloggen kannst, findest du hier: Mit einem Blog starten.

Wenn du es dir nicht zutraust, eine Website selbst einzurichten, kannst du dich von einem Profi unterstützen lassen. Rechne mit ca. 2500-3000 Euro ohne Text für eine WordPress-Seite.

Auch kannst du dir eine Website per Baukastensystem basteln. Davon rate ich dir jedoch ab, wenn du gerne bloggen möchtest!

Deine Website sollte über folgende Seiten verfügen:

  • Über (inklusive Bilder von dir oder deinem Unternehmen)
  • Leistungen
  • Kontakt/Anmeldung
  • Blog (optional)
  • Galerie (optional)
  • Pressebereich (optional)
  • FAQ (optional)

Wichtig: Im Über-Bereich beschreibst du nicht nur dich selbst, sondern gehst vor allem auf deine potenziellen Kundinnen und Kunden ein! Profitexterin Lilli Koisser hat hier die besten Infos zusammengefasst: Die perfekte Über-mich-Seite

Was für die Über-mich-Seite gilt, gilt auch für die Beschreibung deiner Leistung. Gib nicht an, was du anbietest, sondern beschreibe, wobei du helfen kannst!

Ein FAQ-Bereich eignet sich gut, wenn immer wieder organisatorische Fragen auftauchen oder sich Fragen kurz und prägnant zusammenfassen lassen. Wenn nicht, kannst du in diesen Fragen auch auf Blogartikel, Videos oder Seiten verweisen.

Tipp: Achte bei der Erstellung deiner Website und deiner Social-Media-Kanäle darauf, dass du von Anfang an Analysetools (wie Google Analytics) einbaust bzw. Unternehmensprofile anlegst, damit du die Statistiken auslesen und den Erfolg messen kannst!

4) Content-Produktion

Content zu produzieren, ist mit viel Arbeit und erfordert Know-how und Disziplin.

Auch die Qualität sollte stimmen – wenn du schreibst, dann bitte ohne Fehler und so, dass deine Texte gerne gelesen werden. Auf Instagram sollten Videos und Fotos schön und ansprechend und vorher bearbeitet worden sein.

Während du die Inhalte erstellst, solltest du bereits die Grundsätze der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigen, um später im Netz gefunden zu werden.

Überlege dir also schon vorab, ob dies nicht ein Teil ist, den du abgeben kannst oder wie du Zeit findest, regelmäßig Inhalte zu erstellen.

Du kannst Content vorproduzieren und sogar in den entsprechenden Kanälen vorplanen – wie zum Beispiel auf Facebook. Für andere Kanäle, die dies nicht direkt zulassen, gibt es Planungstools.

Wenn du etwas Geld zur Verfügung hast, suche dir für Social Media statt einer Werbeagentur am besten eine virtuelle Assitentin – diese sind im Gegensatz zu Agenturen günstiger. Viele davon haben eine spezielle Ausbildung, können dich also von Anfang an kompetent beraten und machen oft auch die strategische Planung.

5) Reichweite und Bekanntheit steigern

Was die Reichweite betrifft, wird zwischen organischer und bezahlter unterschieden.

Organische Reichweite, ist die, für die du nicht bezahlen musst. Das passiert, wenn dich Leute über Suchmaschinen wie Google finden oder über deine Facebook-Seite auf deine Website gelangen. Diese Variante braucht etwas Zeit und Arbeitseinsatz. Dafür bringt sie dir noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Deine Positionierung als Expertin im Netz und Vertrauen deiner wiederkehrenden Besucher/innen.

Eine gute Möglichkeit, schnell zu Reichweite zu kommen, neue Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben oder die eigene Zielgruppe erneut anzusprechen, ist Google- oder Facebook-Werbung.

Dafür solltest du dich gründlich mit den Tools wie dem Werbeanzeigenmanager oder Google Ads auseinandersetzen. Wenn du dich mit Anzeigenschaltung zu wenig auskennst, verbrätst du unnötig viel Anzeigenbudet!

Bevor du Anzeigen auf Google oder Facebook schaltest, sollten dein Basisangebot und deine Website außerdem unbedingt passen! Die schönste Anzeige nützt dir nichts, wenn sie zu einem minderwertigen Online-Auftritt führt!

6) Erfolgskontrolle/Anpassen der Strategie

Natürlich willst du wissen, ob deine Online-Marketing-Maßnahmen erfolgreich sind.

Lies mindestens einmal im Monat, noch besser einmal in der Woche deine Analytics aus und versuche zu erkennen, welche Inhalte bei deinen Leser/innen besonders gut angekommen sind.

Dementsprechend musst du die weitere Strategie beziehungsweise deinen Contentplan anpassen!

Wenn Fragen aufgetaucht sind, nutze diese! So kannst du entweder aufgrund dieser Fragen komplett neue Inhalte erstellen oder bestehende Beiträge überarbeiten – was du ohnehin in regelmäßigen Abständen tun solltest.

Wie fit und effizient bist du in Sachen Online-Marketing?

Wie geht es dir mit deinem Online-Marketing?

Fehlen dir das Wissen oder die Zeit oder gibt es schlicht Themen, über die du dich nicht drübertraust?

Ich betreue dich als Unternehmen und/oder dein Team gerne professionell durch ein Coaching.

Hier geht es zum Coaching für Unternehmen!

Was denkst du darüber?

Ines Fritz