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Mit dem Bloggen anfangen: Das solltest du beachten!

Mit dem Bloggen anfangen: Das solltest du beachten!

Das musst du beachten, bevor du zu bloggen anfängst!

Ich soll mit dem Bloggen anfangen? Wie geht das? Was muss ich beachten? Und wie komme ich denn überhaupt zu einer eigenen Website?

So ging es vor rund drei Jahren in meinem Kopf zu, als mich mein damaliger Karrierecoach Isabella dazu anregte, ich solle doch mit dem Bloggen anfangen.

Mit Computern konnte ich umgehen, mit Social Media kannte ich mich aus. Aber Domain, Hosting, WordPress? Damit war ich hoffnungslos überfordert! Gott sei Dank bekam ich damals Starthilfe von Matthias, der mich geduldig auf meinem Weg ins Netz begleitete. Matthias hatte kurz zuvor gemeinsam mit seiner Frau Sandra mit dem Bloggen angefangen. Mittlerweile gehören die beiden zu den erfolgreichsten Gesundheitsbloggern im deutschsprachigen Raum und betreiben mehrere Seiten und Portale.

Mit dem Bloggen anfangen – ich weiß, wie schwierig das ist! Daher möchte ich dir einige Tipps mit auf den Weg geben, wenn auch du gerade überlegst, einen eigenen Blog zu starten!

Warum solltest du bloggen?

Bloggen kommt von “Weblog”. In seiner Ursprungsbedeutung ist ein Blog also nichts anderes als ein Tagebuch im Netz. Aus diesen virtuellen Tagebüchern entwickelten sich mit der Zeit richtig große Blogs und eigene Berufe.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, warum das Bloggen etwas für dich sein könnte: Du schreibst gern und möchtest deine Gedanken teilen. Oder aber du schreibst für dein Unternehmen bzw. möchtest in Zukunft mit deinem Blog Geld verdienen.

Wenn du einfach nur ein Tagebuch schreiben möchtest, brauchst du keine großartige Strategie, sondern kannst einfach ohne Regeln mit dem Bloggen anfangen. Dein Blog wird dann ein netter Zeitvertreib bleiben und weder besonders viel Leser/innen anziehen, noch mehr als ein kleines Taschengeld einbringen.

Wenn du mit deinem Blog  erfolgreich sein möchtest, brauchst du eine Strategie!

Wann ist ein Blog erfolgreich?

Erfolgreich zu bloggen heißt nicht unbedingt, damit viel Geld zu verdienen. Ein Blog kann dir auch Tür und Tor öffnen. Er kann dir als Portfolio für deine Arbeit und als Beweis für dein Durchhaltevermögen dienen und dir helfen, dich als Expertin oder Experten zu positionieren.

Mir hat mein Blog extrem viel gebracht und meinen beruflichen Weg geebnet.

frauenmut bescherte mir unter anderem die Auszeichnung als Kärntnerin des Tages im März 2018 und brachte ein Thema von mir mit einer Doppelseite in das größte Frauenmagazin Österreichs. Auch werde ich regelmäßig in eine österreichische Talkshow eingeladen und wurde schon für Reportagen angefragt, weil Redakteurinnen und Redakteure regelmäßig über meinen Blog und meine Artikel stolpern.

Durch meinen Blog habe ich viele neue Menschen kennengelernt und habe nicht nur neue Freundinnen und Freunde gefunden sondern auch mein berufliches Netzwerk erheblich ausbauen können.

Nicht zuletzt eignet sich ein Blog bestens dafür, dir Skills anzueignen und sie zu perfektionieren. Ich habe nie so viel über Online-Marketing, SEO und Social Media gelernt wie in der Zeit seitdem ich blogge. Vor allem, weil du all dies in der Praxis (und mit sehr viel trial-and-error) ausprobieren kannst! Die Tatsache, dass ich blogge, war Gesprächsthema in früheren Vorstellungsgesprächen und hat mir jetzt, in meiner Selbstständigkeit, zu Aufträgen verholfen.

Am meisten hat mir das Bloggen für meine persönliche berufliche Entwicklung gebracht: Dadurch, dass ich Ende 2016 mit dem Bloggen anfing und extrem viel Erfahrung sammeln konnte, bin ich erst auf die Idee gekommen, mich als Online-Marketing-Strategin selbstständig zu machen!

Risiken beim Bloggen

Bloggen klingt toll und glamourös. Viele Blogger/innen haben es bis an die Spitze geschafft und sind teilweise richtige Berühmtheiten in ihren Kreisen. Wenn du mit dem Bloggen anfangen möchtest, denk auch kurz über die Gefahren nach.

Bilderklau, Urheberrecht & Datenschutz

Sobald du einen Webauftritt hast, musst du dich natürlich an Richtlinien halten, die dich offline nicht betreffen. Grundsätzlich darfst du keine Inhalte aus dem Internet kopieren und als deine eigenen ausgeben, das gilt für Texte, Bilder und Videos. Auch wenn du nur einen kleinen Hobbyblog betreibst, darfst du nicht wahllos Bilder auf deinem Blog veröffentlichen, die du auf Google gefunden hast.Außerdem musst du auf deiner Website eine individuelle Datenschutzerklärung und ein Impressum aufweisen können, in dem du mit Namen und Adresse angeführt bist. Wenn du bestimmte Rechte verletzt, können empfindliche Strafen drohen.

Sicherheit im Netz

Als mein Blog gerade einmal ein paar Monate alt war, wurde er gehackt. Es wurde kaum etwas verändert aber ich war richtig geschockt und ich habe mich gefühlt, als hätte bei mir jemand eingebrochen!

Hass und Spam

Je persönlicher und kontroverser das Thema ist, worüber du schreibst, desto angreifbarer wirst du im Netz. Das muss dir bei der Themenwahl unbedingt bewusst sein. Wenn du im echten Leben also schlecht mit Gegenwind zurecht kommst, solltest du die Idee zu bloggen noch einmal überdenken. Klar ist aber auch: Du kannst genauso gut über Modelleisenbahnen oder Skianzüge schreiben – ab einer bestimmten Leser/innen-zahl musst du mit (teils untergriffiger) Kritik rechnen.

Auch Spamkommentare und -mails häufen sich, je bekannter dein Blog wird. Natürlich gibt es Tools, um die Spamflut einzudämmen, lästig ist es trotzdem.

Mit dem Bloggen anfangen: Hast du das Zeug dazu?

Aus meiner Sicht sind drei Dinge essentiell um mit einem Blog erfolgreich zu sein: genug Zeit bzw. ein gutes Zeitmanagement, die richtigen Fähigkeiten und ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen.

Hast du die richtigen Fähigkeiten?

Hand aufs Herz: Schreiben solltest du jedenfalls können und mögen. Es sei denn, du hast genug Kohle für externe Texter*innen. Wenn du in Sachen Schreiben nicht fit bist, besuche entweder einen einschlägigen Kurs fürs Texten oder lass deine Texte zumindest lektorieren.

Außerdem musst du gewillt sein, dich mit Bloggersoftware und Online-Marketing auseinanderzusetzen. Du kannst dich dabei durch alle möglichen bestehenden Blogs klicken, Kurse besuchen oder dir das Wissen in Form von Büchern kaufen, was meine bevorzugte Methode ist. Zum Thema WordPress habe ich mir damals dieses Buch* zugelegt – solltest du dich einlesen wollen, empfehle ich dir dieses aktuellere Buch*. Als weitere Grundlagenwerke empfehle ich dieses Buch zum Thema SEO* und dieses Buch zum Thema Social Media*.

Hast du das nötige Kleingeld?

Einen Blog aufzuziehen, kostet zwar gerade am Anfang nicht viel Geld und im Idealfall kommt auch bald ein kleines Taschengeld herein oder du generierst Aufträge.

Womit du auf jeden Fall rechnen musst sind die Kosten für die Domain (wenn du einen eigenen Namen haben willst) sowie für das Bloghosting – also die “Miete” für deinen Blog im Internet.

Auch können unvorhergesehene Kosten auf dich zukommen:  Als mein Blog gehackt wurde, musste ich ihn bereinigen lassen und war auf einen Schlag ein paar Hundert Euro los.

Auch wenn du sehr viel selber machst, würde ich für das erste Jahr ca. 200-1000 Euro Kosten für Domain, Hosting und Unterstützung  vom Profi veranschlagen (vorausgesetzt, er ist selbst gehostet). Dazu kommen die Kosten für etwaige Kurse, Bücher und Einschulung.

Wie viel Zeit brauchst du fürs Bloggen?

Professionell zu bloggen heißt nicht nur, Woche für Woche Zeit für einen neuen Blogartikel aufzuwenden. Es ist nicht einmal notwendig, wöchentlich zu bloggen. Doch gerade in der Anfangsphase wird der zeitliche Aufwand oft komplett unterschätzt: Ein Konzept will erstellt, Themen gefunden, die ersten Blogartikel geschrieben werden.

Dazu kommt die ganze Technik – bei der mich Matthias damals Gott sei Dank extrem unterstützte: Umschauen nach einem Domain- und Hosting-Anbieter, Installation der Blogsoftware, Aussuchen des Designs für den Blog – das alles frisst unglaublich viel Zeit und Nerven!

Als ich startete, war ich gerade auf Arbeitssuche und hatte Gott sei Dank genug freie Zeit zur Verfügung. Obwohl mir Matthias sehr viel technische Arbeit abgenommen hat, schätze ich, dass ich zu Beginn zwei Monate lang 40 Stunden pro Woche (also Vollzeit) in den Blog gesteckt habe. Dazu muss ich aber sagen, dass ich mir alles in Sachen Content Marketing und SEO selbst beigebracht habe. Auch WordPress habe ich in Eigeninitiative gelernt bis auf eine zweistündige Einschulung bei einer Trainerin.

Du willst nun endlich mit dem Bloggen anfangen?

Ich unterstütze dich gerne mit einem Coaching für Blogger/innen!

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Beitragsbild: Pixabay/StockSnap

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Ines Fritz