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Die fatalen Marketing-Irrtümer der Steuerberater und wie du dich abhebst!

Die fatalen Marketing-Irrtümer der Steuerberater und wie du dich abhebst!

Die Marketing-Fehler der Steuerbeater

Die Arbeit im Marketing für Steuerberater und andere “trockene” Branchen wie Immobilienbranche, Vermögensverwaltung, Energiebranche hat mich eins gelehrt.

Hier im Süden Österreichs sind wir richtig komode Leute und “lossn lei lafn”!

Das spiegelt auch die Marketing-Mentalität vieler Unternehmen wider!

Vor allem die konservative Beraterbranche mag nicht in die Gänge kommen und hinkt marketingtechnisch gefühlt 5-10 Jahre hinterher.

Das muss kein Nachteil sein, schließlich leben die meisten gut und bekommen ihre Leute über “Marketing alt” wie Mundpropaganda.

Sie haben modernes Online-Marketing gar (noch) nicht nötig.

Einen alten Baum verpflanzt man nicht.

Die Gelegenheit für findige, mutige Kanzleien!

ABER! Wer sich jetzt als Anwältin, Steuerberater oder Bankchefin ein bisschen was traut, kann das Potenzial von Online-Marketing voll ausschöpfen!

In ein paar Jahren schon wird es zu spät sein. Die Großen machen es schon vor und wenn schließlich alle kleineren nachrücken wird’s eng werden bei der Schlacht um die Kunden und Klientinnen.

Unternehmer/innen der Generation Y und erst recht der Generation Z haben ein ganz anderes Auftreten und Mindset als alteingesessene Geschäftsleute.

Dementsprechend ändern sich die Anforderungen an die beratenden Branchen: Flexibilität, Gespräche auf Augenhöhe und neue Methoden werden immer wichtiger.

Die Vorteile als Berater/in für smarte Marketing-Methoden offen zu sein, liegen auf der Hand!

Smartes Online-Marketing für Steuerberater

Durch gutes Online-Marketing und die Bereitschaft zu neuen Methoden erschließen sich nicht nur zusätzliche Einnahmequellen und neue Vertriebskanäle.

Online-Marketing ermöglicht Interaktion.

Die Ergebnisse sind sofort messbar und es kann jederzeit eingegriffen werden.

Die Zielgruppe kann mit Werbeanzeigen so genau angesteuert werden, wie noch nie.

Online-Marketing-Prozesse können sehr leicht automatisiert und delegiert werden, wenn die Maschinerie einmal eingestellt ist und rennt!

Und schließlich ist smartes Content-Marketing bestens dazu geeignet, bestehende Klienten zusätzlich zu servicieren und trägt so maßgeblich zur Kundenbindung bei!

Die Denkfehler der “Marketing alt”-Steuerberater

Was sind die Stolperfallen im Mindset der “Steuerberater alt”?

Was kannst du mit einer jungen und modernen Kanzlei anders machen und dich positionieren?

Wie kannst du auch mit einem kleinen Team Pionierarbeit leisten, vor allem im verstaubten Österreich?

Let’s go!

“Unsere Klienten kennen uns so und wollen das so …”

… ist meistens die Rechtfertigung für Marketing nach Bauchgefühl. Natürlich ohne tatsächlich eine repräsentative Klientenbefragung durchgeführt zu haben.

Der Markt wird dabei ignoriert. Und wenn tatsächlich einmal Klienten befragt werden, dann in Form von Suggestivfragen.

Auch gut (nicht): Die Reinigungskraft fragen, was sie vom neuen Logo hält. Als ob sie sich trauen würde, der Chefmeinung zu widersprechen.

Tipps: Führe regelmäßig Umfragen unter deinen Kunden und Klientinnen durch, egal ob offline oder online.

Vergiss nicht auf deine Leute im Team! Wovon erzählt die Assistenz, die den Telefondienst macht? Mit welchen Problemen und Themen der Klienten wird sie immer wieder konfrontiert?

Bitte verzichte bei deinen Befragungen unbedingt auf Suggestivmethoden in der du deine Meinung einfach nur bestätigt haben möchtest!

Verwende den Input aus deinen Befragungen, um noch besseren Service anbieten zu können.

“Wir überlassen unser Marketing einer Agentur”

Marketing ist in erster Linie eines: Chef(innen)sache! Die Geschäftsführung sollte von Marketing gleich viel Ahnung haben wie von Finanzen. Also zumindest überblicksartig Bescheid wissen.

Und in zweiter Linie geht Marketing die ganze Firma etwas an. (Eine Schlüsselfigur sitzt übrigens im Kundenservice, siehe oben.)

Gerade, wenn du wertvolle Inhalte für Klientinnen und Kunden zu bieten hast, sollte die Redaktion immer in DEINEM Unternehmen sitzen!

Aus der (berechtigten) Angst heraus zurückzubleiben, aus Überforderung oder Faulheit werden oft Agenturen mit der alleinigen Erledigung des Marketings beauftragt.

Die Gefahren, wenn du dich komplett auf andere verlässt: Du lässt dir Leistungen andrehen, die du nicht brauchst.

Wenn es in deinem Unternehmen niemanden gibt, der die Agenturen gut briefen kann, werden deine  Marketingprojekte oft monate- oder jahrelang vor sich hin dümpeln. Das heißt, du wirst viel Geld ausgeben und der Erfolg bleibt aus.

Eine Agentur mikro-managen zu wollen und jeden Tag einen Bericht einzufordern, ist übrigens ebenso unklug!

Tipps: im nächsten Punkt

“Wir brauchen keine eigens ausgebildeten Leute fürs Marketing”

Die logische Folge: Das Marketing wird komplett vernachlässigt.

Oder – noch schlimmer – es wird selbst gemacht.

So werden aus Steuerberatern und ihrem Team “Grafiker”, die in Word Logos erstellen.

“Werbeprofis”, die gerne mal dreitausend Euro für eine Anzeige verbrennen.

“Texterinnen”, die ohne Rücksicht auf Kundenbedürfnisse und Suchmaschinenoptimierung schreiben.

Kannst du machen. Wird aber auch nach Marke Eigenbau aussehen und damit wirst du bei deinen Klienten keinen Blumentopf gewinnen.

Tipps: Bilde dich weiter!

I know – wie alle Geschäftsführer/innen hast du wenig Zeit und kannst dich nicht auch noch ums Marketing kümmern.

Trotzdem, das Marketing komplett anderen zu überlassen oder gar zu ignorieren, kann verhängnisvoll werden.

Du musst kein Marketingpersonal einstellen. Mach ausfindig, wer von deinem Team gerne Marketingaufgaben übernehmen würde und schaufle diesen Personen etwas Zeit dafür frei.

Schick deine Leute auf Schulungen, lass sie Kurse besuchen. Lass dir von ihnen im Anschluss eine Zusammenfassung geben, damit du vom Wissen auch profitierst.

Gib ihnen genug Zeit, die Aufgaben auch sorgfältig erledigen zu können!

Lagere die wirklich wichtigen Aufgaben an Profis wie Freelancer und Agenturen aus oder kompetente virtuelle Assistentinnen aus.

Die bequemste und schnellste Methode: Lass dich von Profis betreuen und coachen! Hier kommst du zu meinem Angebot für die Intensivbetreuung, die dich und dein Team in drei Monaten online-fit macht!

“Das wichtigste an der Website ist die Optik”

Jetzt draufzukommen, dass die Website überarbeitet gehört, ist etwas 2010. Eine optisch ansprechende Website sollte in Zeiten von WordPress und Baukastensystemen keine wirkliche Challenge mehr sein. Lass hier also nicht unnötig Zeit liegen!

Denn der Fokus ist der falsche: Oft wird in nervenaufreibenden Sitzungen drüber diskutiert, ob die Überschrift links oben 25 pt oder 27 pt groß sein sollte anstatt sich um das Wesentliche zu kümmern: Den Content und die Benutzerfreundlichkeit!

Tipps: Lass deine Website lieber recyceln und optimieren, anstatt kosten- und zeitintensiv eine neue aufzusetzen. Es sei denn, das System ist wirklich schon aus dem letzten Jahrzehnt. Für einen optisch ansprechenden und zweckmäßigen Online-Auftritt ohne viel technisches Schnick-Schnack reicht WordPress übrigens völlig aus!

Kümmere dich neben der Optik unbedingt um eine Content-Strategie. Überlege dir, welche hilfreichen Inhalte du für Klienten und Kundinnen bringen kannst.

Schreib mir eine Nachricht über das Kontaktformular, wenn du dabei Hilfe brauchst. Dann plaudern wir im unverbindlichen Erstgespräch über deine Möglichkeiten.

“Unsere Kunden sehen uns gerne in der Zeitung”

Stimmt. Kunden und Kundinnen fühlen sich bestätigt, wenn ihre Steuerberaterin oder ihr Anwalt vom Plakat oder aus der Zeitung lacht.

Permanente Überpräsenz und das Betonen, wie ach so toll/sozial/nachhaltig/andersdenkend du bist, kann jedoch ins Lächerliche abrutschen.

Der Klassiker – das Foto mit der Übergabe des Spendenschecks – ist nett, beeindruckt aber heute niemanden mehr.

Richtig Eindruck machst du bei deinen Leuten, wenn du Mehrwert stiftest!

Tipps: Mach aktive Pressearbeit und biete einschlägigen Magazinen Artikel oder Kommentare zu deinen Spezialgebieten an! Traue dich dabei auch, zu polarisieren und plappere nicht nach, was schon zehn andere vor dir veröffentlicht haben. Wenn dein Artikel nicht angenommen wird, veröffentliche ihn als suchmaschinenoptimierten Blogpost auf deiner Website!

Du setzt dich mit deinem Unternehmen für einen wohltätigen Zweck ein? Verpacke das Ganze in einen schönen Artikel oder in ein emotionales Video oder lass dich interviewen!

“Diese neuen Methoden eignen sich nicht für unsere Branche”

Der wohl größte Irrtum!

Berater/innen, die das Potenzial von Online-Marketing und Social Media erkannt haben, machen es vor.

So hat Steuerberater Maurizio Purello einen Onlinekurs auf die Beine gestellt – mit Hilfe eines Coaches.

Steuerberater Roland Elias betreibt den Youtube-Kanal “Steuern mit Kopf” mit 24.000 Followern (Stand: Juni 2019) und gibt in seinen Stories auf Instagram Steuertipps.

Der größte Vorteil: Durch neue Methoden lässt sich dein Business wunderbar ergänzen und skalieren. Du kannst dein Wissen in Form von E-Books, Onlinekursen und Co verkaufen. So machst du Geld mit deinem Wissen statt deiner Zeit.

Tipps: Mach dir Gedanken, an welchen neuen Kanäle und Formate du dich traust. Du kannst mit deinem Online-Marketing als Steuerberater (eher konservativer) mit Text, also mit einem Blog starten. Die Mutigeren preschen gleich mit Videos und Instagram-Stories vor, wie es die Best-Practice-Beispiele von Maurizio und Roland zeigen.

Vielleicht wagst du dich sogar an innovative Projekte und erstellst beispielsweise ein Online-Mentoring-Programm für Berufsanwärter/innen! Im Moment hast du echt noch große Chancen, dich am Markt zu positionieren!

Dann überlege dir, ob und wie du dein Business skalieren kannst.

Du musst nicht alles in die Onlinewelt verlagern, auch Kombiangebote können sinnvoll sein!

Biete zum Beispiel für neue Klientinnen und Klienten oder speziell für Jungunternehmer/innen ein Paketangebot. Etwa einen Videokurs mit den häufigsten Fragen plus ein Follow-up-Gespräch.

“Je hochgestochener desto schlauer”

Viele Texte auf den Websites von Steuerberatungs- und Anwaltskanzleien sind wissenschaftliche Abhandlungen und keine für Klienten wertvollen Inhalte.

Motto: Einen Fremdwordpampf erstellen, der nur branchenintern verstanden wird und mit dem man vor der Konkurrenz brillieren kann.

Du magst du dir dabei besonders schlau vorkommen. Leider stiftest du damit aber null Mehrwert für deine Kundinnen und Kunden!

Tipps: Schraub dein Ego zurück! Deine Inhalte sollten in erster Linie deinen Klienten und Kundinnen nutzen und nicht deinen Mitbewerb beeindrucken.

Kenne deine Zielgruppe und richte deinen Content auch danach aus!

Marketing für Steuerberater muss nicht zwangsläufig langweilig sein! Stifte immer Mehrwert und sprich die Sprache deiner Kundinnen und Kunden!

Es gibt Anbieter von Inhalten, zum Beispiel monatlichen Steuernews. Der Zukauf empfiehlt sich, trotzdem solltest du auch immer eigene, individuelle Inhalte liefern!

“Unsere Kunden brauchen Vertrauen – und das ist nur persönlich möglich”

Wenn das stimmen würde, gäbe es keine Leute, die Coachings um 20.000 Euro verkaufen. Und das, ohne ihre Kundinnen und Kunden einmal persönlich gesehen zu haben.

Wir müssen verstehen, dass sich ein Teil unseres Lebens schon längst in die Onlinewelt verlagert hat. Ob Kontakte nun persönlich oder online stattfinden, ist nicht mehr so relevant.

Du magst es gut finden oder nicht, es entspricht der Realität.

Und wie schon erwähnt, wirst du am “online” nicht vorbei kommen, wenn du die Generation Z erreichen und für dich gewinnen willst.

Es braucht im Schnitt sieben Kontakte , bis Menschen eine Kaufentscheidung treffen. Diese kannst du durch den sinnvollen Einsatz smarter Methoden forcieren!

Dein Online-Angebot muss nicht zwangsläufig deinen Offline-Service ersetzen sondern kann ihn durchaus sinnvoll ergänzen!

Tipps: Versende zwischen den jährlichen Gesprächen mit deinen Klienten Newsletter mit hilfreichen Informationen.

Oder lass dich auf Instagram oder Youtube sehen und gib kurze, knackige Tipps! Damit stellst du immer wieder Vertrauen her und bestärkst deine Kundinnen und Kunden in ihrer Wahl.

Lass deine Kundinnen und Kunden auch immer mal einen Blick hinter die Kulissen werfen und zeige, was sich im Unternehmen so tut! Facebook- und Instagram-Stories eignen sich dafür übrigens bestens!

Lass deine Klienten zwischen online und offline wählen und biete mehrere Optionen an. Wenn deine Kundin sehr gestresst ist, darf es auch ruhig mal das Meeting auf Skype sein.

In Zeiten des papierlosen Büros sollte es unbedingt möglich sein Unterlagen elektronisch übermitteln zu können.

Wenn du für deine Klientinnen einen eigenen Uploadbereich oder eine extra entwickelte App zum Scannen der Belge entwickelt hast, bist du mit deinem Marketing unter Steuerberatern der absolute Hero!

Online-Marketing für Steuerberater – Bereit für neue Methoden?

Wie sieht es mit dir aus? Schon am Sprung zu “Marketing neu”?

Ich helfe dir gerne dabei, online-fit zu werden!

Schreib mir eine Nachricht über das Kontaktformular und wir vereinbaren ein komplett unverbindliches und kostenloses Erstgespräch!

Betragsbild: Pexels/rawpixel.com

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Ines Fritz