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Bloggen ohne Stress: Besseres Zeitmanagement & mehr Produktivität

Bloggen ohne Stress: Besseres Zeitmanagement & mehr Produktivität

Bloggen ohne Stress: Tipps für mehr Zeit und Produktivität

Bloggen ohne Stress – erst eine ausgefeilte Planung macht es möglich!

Hast du das Gefühl, du kämpfst dich beim Bloggen mühsam von Artikel zu Artikel?

Gehen dir manchmal die Ideen aus? Oder weißt du im Gegenteil nicht, worüber du schreiben sollst, weil du zu viele Ideen hast?

Blockieren dich die unerledigten To-dos, so dass du in Angststarre verfällst und letztlich gar nicht schreibst?

Der Schlüssel zum Erfolg: Blogroutine

Ganz ehrlich – als ich noch Hobbybloggerin war, aber gleichzeitig vom großen Durchbruch träumte, ging es mir genauso!

Ich hatte unzählige Ideen für gute Artikel. Jedoch schob ich das Schreiben für meinen Blog ewig vor mir her, so dass diese Ideen alle in der Schublade verstaubten.

Als ich mich selbstständig machte, kam ich in eine Phase, in der ich dachte, es sei knallharte Disziplin notwendig. Also zwang ich mich förmlich, Woche für Woche einen Artikel zu schreiben. Manchmal wurde dieser erst kurz vor der Veröffentlichung fertig – und auch ich kam ganz aus der Puste.

Das Ganze hat sich mittlerweile total entspannt weil ich in eine echte Routine gefunden habe.

Die Blogartikel sind meistens in der Woche vor Veröffentlichung fertig, die Videos für den Monat vorproduziert und geschnitten.

Das entspannt einfach enorm!

Die besten Tipps, wie ich in meine persönliche Routine fürs Bloggen gefunden habe, stelle ich dir hier vor.

Zusammenfassung: Stressfrei Bloggen

  1. Finde entspannt in deine Blogroutine – gib dir Zeit!
  2. Sammle laufend Ideen mit Hilfe von Tools wie Notizapp, Lesezeichen und Diktiergerät
  3. Formuliere Ziele und Teilschritte und erstelle einen Contentplan
  4. Übertrage die Aufgaben in deine wöchentliche To-do-Liste
  5. Produziere Content wie am Fließband und plane ihn gleich ein

Und hier die ausführliche Version für Leseratten und ambitionierte Leute!

1. Gib dir Zeit, in dein entspanntes Bloggen zu finden

Bevor du auch nur einen Buchstaben tippst oder ein Planungstool öffnest: Gib dir zuerst ein Versprechen.

Das Versprechen, für ein paar Monate wirklich dranzubleiben und durchzuhalten.

Die Anfangsphase ist am härtesten, weil alles neu ist und weil du dich wahrscheinlich das ein oder andere Mal wirst überwinden müssen. Auch, wenn das Schreiben zu deinen Leidenschaften zählt!

Doch sobald du eine Routine gefunden hast, wird sich deine Lage entspannen. Du wirst dich fragen, wieso du nicht schon längst mit Plan und Struktur gebloggt hast!

Außerdem werden sich garantiert Erfolge einstellen, denn schließlich kennst du bei einer guten Planung deine Ziele, die du konsequent ansteuerst.

Das wird dich unheimlich motivieren!

2. Laufend Ideen sammeln

Wenn du die Augen offen hältst, während du im Internet surfst, werden dir für deinen Projekt- und Contentplan die Ideen niemals ausgehen!

Außerdem ist es viel leichter, einen Artikel aus Stichworten zusammenzubasteln, als ihn von Grund auf neu zu schreiben!

Ich schreibe immer alles gleich auf, was mir unterkommt. Habe ich eine Idee für einen Artikel, öffne ich gleich meinen Contenplan. Dann schreibe ich den Arbeitstitel des neuen Artikels ohne Datum unter die Artikel, die bereits mit einem Veröffentlichungsdatum versehen sind. Meist versehe ich ihn gleich mit ein paar Stichworten.

Nützliche Tools für die Ideensammlung

Wenn dir eine Idee in den Kopf schießt, kannst du sie einfach per Notizapp in dein Smartphone übertragen. Auch verfügt jedes Handy über eine Diktierfunktion, die total nützlich ist, wenn du gerade nicht tippen kannst oder willst.

Du hast einen guten Artikel gefunden und möchtest einen ähnlichen schreiben? Pinne ihn auf Pinterest (am besten auf einer geheimen Pinnwand) oder per Lesezeichen in deinem Browser.

Ansonsten gibt es viele nützliche Apps wie Evernote oder Wunderlist. Auch Trello wird von vielen genutzt. Nicht nur, um nicht nur Notizen aufzuschreiben, sondern auch um Projekte und To-do-Listen zu organisieren!

Wenn du also gerne mit Apps arbeitest, sieh dir unbedingt diese Tools an!

Natürlich tut es auch der klassischer Notizblock neben deinem Computer, in deiner Handtasche oder auf deinem Nachtkästchen!

3. Planung: Ziele, Teilschritte und Content

Hast du Träume und Ziele? Oder vielleicht sogar ein Vision Board?

Setz dich hin und schreibe erst einmal alle Ziele auf, die du für das nächste halbe Jahr oder Jahr geplant hast.

3.1. Ziele und Teilschritte für deinen Blog oder dein Online-Business formulieren

Wichtig: Die Ziele sollen realistisch, messbar sein und mit einem zeitlichen Rahmen versehen sein. Formuliere sie zum Beispiel mit Hilfe der SMART-Methode.

Beispiele für Ziele:

  • mit einem Onlinekurs zum Thema “Instagram für Blogger/innen” 800 Euro monatlich verdienen, Launch: April 2020
  • ab Januar 2020 monatliche Affiliate-Einnahmen von 500 Euro generieren
  • bis Juli 2020 durch wöchentliche Blogbeiträge mindestens 10.000 monatliche Blogleser/innen gewinnen

Überlege dir nun, welche Schritte du genau gehen musst, um diese Ziele zu erreichen. 

Beispiel Onlinekurs

Projektplan für Blogger
Beispiel für Projekt und Teilschritte

 

Wie du die Teilschritte formulierst und ob du schon weißt, wie diese aussehen, hängt natürlich immer von deiner Erfahrung ab!

Nehmen wir an, du hast dir mehr Affiliate-Einnahmen als Ziel gesetzt. Hast du bereits Erfahrung mit Affiliate-Marketing und gut laufende Artikel, wird deine logische Aufgabe sein, zu skalieren.

Du wirst mehr Artikel schreiben und deine Websitetraffic erhöhen. Zum Beispiel, indem du anfängst, Pinterest strategisch zu nutzen oder lernst, wie du richtig Facebook-Werbung schaltest.

Hier liegt übrigens der Unterschied zwischen Anfängern und Profis: Profis wissen bereits, welche Schritte zu gehen sind, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen – Anfänger müssen sich langsam vortasten.

Wenn du die genaue Reihenfolge noch nicht kennst und Anfänger/in bist, wirst du nur deinen nächsten ersten Schritt festlegen können.

  • Ziel: ab Januar 2020 monatliche Affiliate-Einnahmen von 500 Euro generieren
  • erster Schritt: Affiliate-Marketing lernen: Onlinekurs kaufen

Wenn du keine Lust auf Ratespiele hast, komm zu mir ins Coaching! Hier findest du die Coachingpakete für Blogger/innen.

3.2 Einen Contentplan erstellen

In den Zielen und Teilschritten hast du den zeitlichen Rahmen für deinen Content festgelegt. Kümmere dich nun darum, welchen Content du konkret bringen möchtest.

Erstelle abgeleitet aus den Zielen einen Contentplan.

Berücksichtige auch den möglichen Launch eines bestimmten Projektes.

Beispiel: Wenn du in 4 Monaten einen Onlinekurs zum Thema Instagram auf den Markt bringen willst, wirst du ein bis zwei Monate davor auf deinem Blog schon die Werbetrommel rühren!

Wie du beim Erstellen eines Contentplans für deinen Blog genau vorgehst findest du in meinem Artikel über die richtige Contentstrategie.

Ich verwende übrigens für alle meine Pläne einfache Excel-Tabellen oder formuliere meine Ziele im Word. Alles, was ich bereits veröffentlicht oder erledigt habe, markiere ich grün.

Contentplan für Blogger
Beispiel: minimalistischer Contentplan für einen Blog

3.3 Aufgaben und vorbereitende Arbeiten ausfindig machen und zusammenfassen

Wenn du mit der Formulierung deiner Projekte und deines Contentplans fertig bist, kannst du dir überlegen: Was kannst du im Vorfeld schon erledigen?

Formuliere allgemeine Aufgaben und versuche, diese zusammenzufassen.

Beispiele:

  • Bilder für Blogbeiträge suchen – Bilddatenbank anlegen
  • die nächsten 10 Blogbeiträge auf WordPress einplanen und so weit herrichten, dass “nur” noch der Text fehlt

Schreibe diese Pakete auf eine gesonderte Liste und ergänze sie bei Bedarf laufend. Zum Beispiel mit Aufgaben wie “alle bisherigen Videos auf Youtube hochladen”, “alle Artikel auf Fehler in den Links überprüfen” etc.

4. Wöchentliche To-dos ableiten

Du weißt nun, welche Aufgaben du zu erledigen hast und musst diese nur noch terminisieren.

Am besten planst du deine Aufgaben eine Woche im Voraus. So weißt du Anfang der Woche immer, was du zu erledigen hast, bleibst aber flexibel.

Ausgehend vom Projektplan und Contentplan leitest du nun die To-dos für die Woche ab. Schreib dabei wirklich alle To-dos auf, die mehr als ein paar Minuten Zeit in Anspruch nehme. Und auch die, die du keinesfalls vergessen darfst!

Wenn du nebenberuflich bloggst, solltest du dir zumindest für deinen “Blogtag” eine To-do-Liste anlegen.

Auch für deinen Unternehmensblog solltest du dir mindestens einen Vormittag, besser noch einen ganzen Tag freischaufeln und alle Aufgaben für den Blog in einem Abwasch erledigen.

Beispiel: Wöchentliche To-do-Liste für Blogger/innen

4.1 Kategorien für To-dos: Tagesaufgabe, sonstige Aufgaben, Office

Pro Tag solltest du nur eine große Aufgabe (Tagesaufgabe) einplanen und den Rest mit 1-4 anderen Aufgaben auffüllen.

Die Tagesaufgabe muss nicht unbedingt am meisten Zeit in Anspruch nehmen, vielmehr braucht sie die meiste deiner Konzentration. Außerdem ist sie nicht verhandelbar oder verschiebbar – das heißt, diese Aufgabe solltest du immer erledigen!

Die Kategorien sind natürlich höchst individuell! Ich selbst schaffe es zum Beispiel nicht, mehr als einen Blogartikel zu schreiben, deshalb zählt ein neuer Blogpost zu meinen Tagesaufgaben.

Die restlichen Aufgaben erfordern nicht so viel Konzentration und lassen sich auch gerne nebenbei erledigen.

Ich persönlich habe noch eine dritte Kategorie, die ich einfach “Office” nenne.

Beispiele für Tagesaufgaben

  • einen Blogartikel schreiben
  • Videos für Oktober drehen (4x)
  • einen neuen Text für die Website schreiben

Beispiele für andere Arbeiten

  • einen bestehende Artikel überarbeiten
  • Links in allen Artikeln überprüfen
  • Recherchearbeiten (auch vor dem TV möglich)
  • Pins für einen Blogartikel erstellen und via Tailwind einplanen
  • Video “xy” schneiden und auf FB und YT einplanen

Office-Aufgaben

  • Termin mit xy vereinbaren
  • Buchhaltung für laufendes Monat

4.2 Übrig gebliebene To-dos

Sei dir bewusst, dass immer wieder Aufgaben übrig bleiben werden!

Diese kannst du auf den nächsten Tag verschieben oder auf die nächste Woche.

Wenn immer wieder sehr viele To-dos übrigleiben, hast du dir wahrscheinlich zu viel vorgenommen und solltest diese reduzieren.

Oder aber sie sind dir einfach nicht wichtig genug. Dann streiche sie!

5. Produziere Content wie am Fließband & plane ihn gleich ein

Nun kommt der meiner Meinung nach schwerste Teil, nämlich die Umsetzung!

Viele von uns lieben Pläne und To-do-Listen, schaffen es aber trotzdem nicht, die Aufgaben wirklich abzuarbeiten.

Wenn deine To-dos ständig unerledigt bleiben, sieh dir dieses Video an: Warum dich dein Online-Marketing so stresst und wie du den Druck endlich rausbekommst

Beim Bloggen ohne Stress ist es vor allem eines wichtig: Blockiere deine persönliche produktive Zeit für deine Tagesaufgabe und erledige sie konsequent. Das heißt: keine Anrufe, kein Checken von Mails und natürlich keine Termine.

Halte dir vor Augen, dass du dir etwas Gutes tust, indem du die Aufgabe JETZT erledigst! Je länger du Aufgaben aufschiebst, umso mehr werden sie dich letztlich stressen!

Nutze außerdem die Tage, an denen du total im Flow bist.

Hier kommt die Liste mit den vorbereitenden Arbeiten (Punkt 3.3) ins Spiel! Wenn dir die Aufgaben ausgehen und du noch viel Energie übrig hast, mach dich an die To-dos, die du schon vorab erledigen kannst.

Planungstools und -apps

Bei Plattformen wie WordPress, Facebook und Youtube kannst du die Beiträge im Vorhinein einplanen.

Nutze die Funktion auch!

Plane zum Beispiel alle Blogartikel für das ganze Monat schon am Anfang bei WordPress ein. Oder lade gleich einen Schwung deiner vorproduzieren Videos auf Youtube für die nächsten Wochen hoch.

Auch für die Plattformen ohne Planungsfunktion gibt es tolle Apps.

Für Instagram und LinkedIn gibt es eine Vielzahl von Tools: Hootsuite, Later, Planoly, Tailwind für Instagram, Buffer etc. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass manche Plattformen dem automatischen Veröffentlichen Einhalt bieten und im schlimmsten Fall dein Account gesperrt werden kann.

Für Pinterest nutze ich zum Beispiel Tailwind (Pinterest-Partner!) und treibe damit automatisch meinen Blogtraffic in die Höhe. Hier geht es zum Video: meine erfolgreiche Pinterest-Strategie mit Tailwind

Frohes Bloggen!

Folge mir auf Facebook und verpasse keine neuen Beiträge oder Videos!

>>> Ines Fritz I Bloggen & Online-Marketing ohne Stress auf Facebook

Brauchst du Hilfe beim Bloggen?

Ich weiß, gerade am Anfang ist alles etwas kompliziert!

Ich unterstütze dich gerne bei Strategie und Organisation für deinen Blog, so dass du mehr Besucher/innen bekommst und mehr Geld verdienst!

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Beitragsbild: Pexels/bruce mars

Was denkst du darüber?

2 Kommentare
  • Liebe Ines,

    einmal mehr ein super hilfreicher Artikel von Dir. Besonders die Punkte “Blogbeiträge vorbereiten, dass nur noch der Text fehlt” und die To Do Listen waren Aha Momente für mich. Das probiere ich aus, für entspannteres Bloggen!

    Vielen Dank für die tollen Tipps,
    Deine Lotta Frei
    Swingerclub Expertin

    • Liebe Lotta, herzlichen Dank für deinen Kommentar! Ja, das hilft mir auch enorm – das Schreiben macht Spaß, der Rest ist manchmal etwas lästig und da verliert man dann Motivation. Also versuche ich das, was ich nicht so mag, schon immer vorher zu erledigen! Alles Gute für die Umsetzung! 🙂

Ines Fritz