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Bloggen als Unternehmen: So startest du smart und erfolgreich!

Bloggen als Unternehmen: So startest du smart und erfolgreich!

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“Bloggen als Unternehmen, also. Ja und worüber soll ich denn dann bloggen?” fragt mich Unternehmerin Elisabeth in einem unserer Treffen.

Ich bin ganz baff. Dass jemand nicht weiß, worüber er oder sie bloggen soll, ist mir fremd.

Für meinen Blog frauenmut liegen ungefähr 100 Entwürfe in der Schublade, die nie geschrieben worden sind. Vielleicht ist es letztlich an der Motivation gescheitert, an den Themen jedoch nie.

Die Vorteile wenn du als Unternehmerin bloggst

Zuallererst: Bist du Unternehmerin und liebst es zu schreiben, dann überleg dir unbedingt, einen Blog zu starten. Ja, da steckt viel Arbeit drin, aber ebenso viel kannst du wieder zurückbekommen, wenn du es schlau angehst.

Kostenlose Werbung, die Positionierung als Experten und ein zusätzlicher Akquisekanal sind triftige Gründe, die dafür sprechen.

Außerdem kann dein Blog selbst eine zusätzliche Einnahmequelle darstellen. Zum Beispiel, wenn du damit eigene oder fremde Produkte promotest.

Postionierung als Expertin/Personal Branding

Mit einem Blog positionierst du dich als Expertin. Auch, wenn du noch in keiner Zeitung und keinem Medium erschienen ist. Dein Blog IST dein Medium!

Auf deinem Blog gibst du die Inhalte vor. Das heißt, du kannst auch Themen anstoßen, über die noch niemand schreibt.

Dein Blog ist gleichzeitig dein Portfolio und nützlich für Medienvertreter, die an dich herantreten. Sie sehen sofort, womit du dich auskennst. Deine Kundinnen und Kunden natürlich auch!

Reichweite

Kennst du dich ein bisschen mitSEO und Pinterest aus? Dann kann dir ein Blog von Anfang an gute Reichweite bringen! Und zwar organisch, also völlig kostenlos!

Kundenbindung und Vertrauen

Wenn du bloggst, schaffst du Vertrauen zu bestehenden Kundinnen und Kunden. Dein Ziel sollte es sein, dass sich deine Leserinnen schon jedes Mal auf deinen neuen Blogartikel freuen. Noch besser, wenn sie ihn liken, teilen und kommentieren!

Mit einem Blog stellst du Nähe her, denn du lässt vielleicht auch mal Persönliches mit einfließen.

Persönliche Entwicklung und Weiterbildung

Wenn du über deine Expertise bloggst, bringt dein Blog nicht nur deine Leser weiter, sondern auch dich!

Du wirst für deine Blogartikel (hoffentlich) umfangreich recherchieren. So bleibst du immer am laufenden Stand in deiner Branche.

Leidenschaft und Spaß

Das Bloggen kann auch richtig Spaß machen! Vor allem, wenn du für dein Thema brennst und sowieso den ganzen Tag drüber sprechen könntest.

Ein Blog ist eine herrlich unaufdringliche Form, dein Thema jedem unter die Nase zu reiben.

Als Unternehmen einen Blog starten – die Themenwahl

Wenn du für dein Unternehmen bloggen möchtest, überlege dir zuerst, was deinen Kernthemen sind, die zu deinen Produkten oder Dienstleistungen passen.

Formuliere Kategorien, für die du deine Artikel schreibst.

Nehmen wir an, du bist Businesscoach für Frauen, die sich selbstständig machen wollen.

Mögliche Kategorien sind zum Beispiel: Selbstständigkeit, Motivation, Positionierung, Marketing.

Nun solltest du ein Brainstorming mit allen Ideen zu Artikeln machen. Du kannst dabei unterschiedlich herangehen.

  1. Du lässt dich im Internet inspirieren, z. B. indem du das Thema einfach mal googelst oder in Foren und Facebook-Gruppen recherchierst.
  2. Du schreibst erst einmal alles auf, was DIR einfällt, unabhängig von fremden Inhalten.

Ich persönlich schreibe immer erst einmal ungefiltert und unbeeinflusst meine eigenen Ideen auf, wenn ich den Content für meinen Blog für die nächsten Monate neu plane.

Für Instagram lasse ich mich eher erst im Internet inspirieren und speichere Ideen.

Beim täglichen Scrollen speichere ich interessante Ideen gleich als Screenshot oder als Notizen ab. Oft nutze ich auch das Diktiergerät am Handy.

Schreibe nun alle Ideen auf – im Beispiel als Businesscoach für Frauen:

  • sich als Frau nebenberuflich selbstständig machen (Kategorie “Selbstständigkeit”)
  • Preise als Frau durchsetzen (Kategorie “Positionierung”)
  • ein Business gründen ohne
  • Kunden gewinnen durch Netzwerken (Kategorie “Marketing”)

Relevanz für deine Kundinnen und Kunden recherchieren

Nun recherchierst du, ob deine Ideen auch relevant für deine bestehenden Kunden haben oder das Potenzial haben, neue anzuziehen.

Die Profivariante ist eine professionelle Keywordrecherche. Mit Keyword-Tools findest du heraus, wie hoch das Suchvolumen ist oder wie schwer es ist, auf Google gut zu ranken.

Auf Blogmojo findest du die XXL-Anleitung zur Keywordrecherche, Florian erklärt dir auf Youtube, wie du den KW-Finder für die Keywordrecherche einsetzt.

Auf die Gefahr hin, dass mich Agenturen jetzt lynchen werden: Aus meiner Sicht ist eine professionelle Keywordrecherche nicht immer nötig. Meine erfolgreichsten Artikel auf frauenmut sind entstanden, als ich noch nicht einmal Plan von SEO hatte!

Meiner Meinung nach ist es viel wichtiger, langfristig dein Auge für die Probleme deiner (zukünftigen) Kundinnen und Kunden zu schulen.

Sobald du den Blick einmal geschärft hast, wirst du automatisch Themen erkennen, wenn du im Internet unterwegs bist.

Und spannend wird es dann, wenn es noch niemanden gibt, der eine richtige Lösung anbietet!

Problemumschlagplätze sind zum Beispiel Foren, Netzwerke und Facebookgruppen.

Wie du auch zu tollen Themen kommst: Durchforste deine E-Mails und denke über Erstgespräche nach. Mit welchen Anliegen sind Menschen an dich herangetreten? Was hat ihnen am meisten Schwierigkeiten bereitet?

Mit all diesen Methoden kannst du herausfiltern, ob sich deine ursprünglichen Ideen dazu eignen, in Blogartikel verpackt zu werden.

Bloggen nach Plan

Lege fest, wie oft du bloggen möchtest, mindestens 1 x im Monat bis im besten Fall 1 x pro Woche solltest du schon einen Artikel veröffentlichen!

Am besten setzt du deinen Blog strategisch von Anfang an richtig auf – mit der richtigen Contentstrategie.

Wenn du’s minimalistisch angehen willst, halte dich an folgende Anleitung.

Bastle dir in Excel oder dem Tool deiner Wahl einen Contenplan.

Sieh dafür für jeden Artikel eine Zeile vor.

Verarbeite und sortiere nun deine Ideen aus dem Brainstorming.

  1. Lege pro Artikel das Erscheinungsdatum fest.
  2. Formuliere eine aussagekräftige Überschrift, die zum Anklicken einlädt.
  3. Schreib in eine Spalte alle Anmerkungen, die dir zum Artikel einfallen, bzw. überlege dir schon eine mögliche Gliederung. Das wird dir später beim Schreiben eine ungemeine Hilfe sein!

Schreibe richtig gute Blogartikel (oder lass sie schreiben)

Nun geht es in die Umsetzung!

Wenn du halbwegs gut im Schreiben bist (das ist auch Übungssache) empfehle ich dir, deine Blogartikel selbst zu schreiben.

Du musst dabei nicht perfekt sein, viel wichtiger ist, dass die Inhalte gut sind und von Herzen kommen.

Es gibt auch die Möglichkeiten, dass du deine Texte schreiben oder lektorieren lässt,

Denke beim Bloggen als Unternehmen PRO ARTIKEL

Behandle deine Artikel immer als abgeschlossene Einheiten.

Beim Bloggen als Unternehmen gelten oft etwas andere Richtlinien als bei privaten Hobbyblogs. Dort steht oft das Leben der Blogger/innen im Vordergrund und wird von Leserinnen und Lesern fleißig mitverfolgt.

Gehe nicht davon aus, dass Besucher/innen alle deine Blogartikel gelesen haben und setze Links zu Artikeln, auf die du dich beziehst.

Und denk nicht, dass dich deine Leser/innen kennen! Formulierungen wie “wie ihr wisst, bin ich …” solltest du also weitestgehend vermeiden.

Struktur beim Schreiben von Blogartikeln für Corporate Blogs

Ich sehe allzuoft, dass Unternehmerinnen ihre Gedanken in einem Blogartikel oft einfach nur in einer Wurst herunterschreiben. Achte auf eine logische Gliederung und reihe nicht deine Gedanken wahllos aneinander.

Sieh für deinen Blog genug Überschriften vor, schau darauf, dass du dich in einem Artikel selbst nicht wiederholst und vermeide sinnlose Füllwörter.

Wenn du für dein Business schreibst, sei auch nicht über alle Maßen emotional, sondern bleibe bei der Sache.

Bloggen als Unternehmen: Mit dem Unternehmensblog Mehrwert bieten

Viele Unternehmen bloggen entweder für sich selbst oder um vor der Konkurrenz gut darszustellen.

Wenn du mich fragst, beides Bullshit.

Im Marketing gilt der Grundsatz: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Und dementsprechend auch nicht den anderen Anglern.

Halte dir das beim Schreiben immer vor Augen und frage dich bei jedem Satz: Hilft das jetzt wirklich jemandem? Will ich mich mit der Aussage besonders hervor- oder abheben? Ist dieser Satz gerade nur für die mitlesende Konkurrenz gedacht?

Mehrwert zu bringen, heißt übrigens nicht, wissenschaftliche Abhandlungen zu schreiben oder Sachinhalte zu bringen.

Blogartikel können und dürfen auch unterhaltend und inspirierend sein!

Wichtig bei Unternehmensblogs: Was tut der Artikel für dein Business?

Eines solltest du von Anfang an bedenken: Wenn dich Leute über Pinterest oder über Google finden, lernen sie dich über einen Blogartikel kennen und nicht umfassend über deine Website.

Jeder einzelne Artikel ist ein Mini-Vertriebskanal, in dem du auch dein Angebot unterbringen kannst oder der dir Geld einbringen kann!

Kannst du vielleicht zu deinem Onlinekurs verlinken?

Lohnt sich der Einbau eines Affiliate-Links, wenn du zum Beispiel eine gute Buchempfehlung hast?

Oder hilfst du bei offenen Fragen mit deinem Coaching weiter? (Wie ich, *hüstel*)

Willst du mit einem Unternehmensblog durchstarten?

Ich unterstütze dich dabei gerne! Setz dich einfach mit mir in Verbindung und wir besprechen, wie ich dich dabei unterstützen kann!

Beitragsbild: Pexels/bruce mars

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Ines Fritz